
Foto Jernbanedirektoratet Njål Svingheim.
Das norwegische Verkehrsministerium hat die norwegische Eisenbahndirektion Jernbanedirektoratet beauftragt, eine Machbarkeitsstudie über die Verbesserung des Zugverkehrs zwischen Oslo und Göteborg durchzuführen. In der Studie werden die Verkehrsbedürfnisse auf der Strecke untersucht und Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangebots vorgeschlagen.
Das Verkehrsministerium (Samferdsdepartementet) weist darauf hin, dass die Entwicklung der Infrastruktur auf der Østfoldbanen weit hinter früheren Fortschrittsplänen zurückbleibt und dass die Kosten erheblich gestiegen sind.. Ziel der Durchführbarkeitsstudie ist es, Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl für Fahrgäste als auch für den Güterverkehr zwischen Oslo und Göteborg ein besseres Zugangebot auf kosteneffiziente Weise bereitstellen können. Mögliche Klimaauswirkungen werden hervorgehoben und die Auswirkungen auf den Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern werden sichtbar gemacht.
Studie muss eine mögliche schrittweise Entwicklung aufzeigen
Das Ministerium bittet darum, einen möglichen schrittweisen Ausbau der Bahnstrecke zu skizzieren und auch die Ergebnisse der Bewertungen des Personen- und Güterverkehrs auf der Østre linje (Indre Østfoldbane) in die Bewertungen einzubeziehen. In der Machbarkeitsstudie, die in Zusammenarbeit mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket durchgeführt und bis zum 1. Oktober 2023 abgeschlossen werden soll, sollten auch die Auswirkungen auf den Zugverkehr im Intercity-Bereich berücksichtigt werden.
Trafikverket in Schweden hat einen ähnlichen Auftrag erhalten wie Jernbanedirektoratet in Norwegen.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Jernbanedirektoratet