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Mittwoch, 30 November 2022 09:00

Spanien: Generalitat de Catalunya prüft Eisenbahnverbindung nach Andorra

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Fotos Diego Delso/CC BY-SA 3.0, FGC.

Die Generalitat de Catalunya hat am 25.11.2022 eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchen soll, ob eine Eisenbahnverbindung in die Pyrenäen mit einem Abschnitt zwischen La Seo d'Urgell und Andorra und einem weiteren zwischen La Seo d'Urgell und Urtx-Alp realisierbar ist. Die Länge dieser neuen Strecke würde etwa 57 Kilometer betragen.

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Die Strecke soll in zwei Teile gegliedert werden: Der Teil, der durch Andorra führt, soll Sant Julià de Lòria, Andorra la Vella und Les Escaldes verbinden. Auf dem katalanischen Abschnitt würde La Seo de Urgell durch das Segre-Tal mit Urtx-Alp verbunden werden, wo sich mit der bestehenden Strecke Anschlüsse nach Ripoll, Vic und Barcelona sowie mit Toulouse in Frankreich ergeben würden.

Der Plan sieht vor, dass der Bahnhof Urtx-Alp zu einem "Eisenbahnknotenpunkt" mit Verbindungen nach Puigcerdà und Toulouse wird. Um die Verbindung mit Barcelona sicher zu gestalten, sind die Zweigleisigkeit der Vorortelinie R3 zwischen Montcada (bei Barcelona) und Vic und der Ausbau des Abschnitts Ripoll - Urtx-Alp mit neuen Kreuzungspunkten vorgesehen.

Die katalanische Regierung hat über Ferrocarrils de la Generalitat (FGC) die Ausarbeitung der Studien - insgesamt vier - in Auftrag gegeben, um "das Potenzial der Eisenbahnnetze zu ermitteln" und sie in die Raumplanung einzubeziehen. Und sie weist darauf hin, dass sie die zukünftige Mobilität Kataloniens "unter Berücksichtigung neuer Aktivitätszentren, die eine andere Verkehrsgestaltung als die traditionelle benötigen", gestalten will. Die Studie wird eine Schätzung der Kosten für die Durchführung des Projekts, den Vorschlag für den Betrieb des Dienstes und eine Analyse der potenziellen Nachfrage der Nutzer des Dienstes enthalten.

Die Studie wurde für 120.000 Euro an das Unternehmen Meta Engineering vergeben, das nach Angaben der katalanischen Regionalverwaltung eine 8-monatige Frist für die Erstellung der in Auftrag gegebenen Analyse hat.

Michael Laudahn, WKZ, Quelle Via Libre, Diari d'Andorra

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