Europäische Union: Kommission und EBWE bündeln ihre Kräfte, um die Verkehrsanbindung zwischen der EU, der Ukraine und Moldawien zu verbessern
Auf einer gestrigen Konferenz mit wichtigen Partnern legten die Kommission und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) den Infrastrukturbedarf und die Finanzierungsmittel fest, um die Verkehrsanbindung zwischen der EU, der Ukraine und der Republik Moldau im Rahmen der Initiative "Solidarity Lanes" zu verbessern.
Verbesserungen können mit relativ geringem Kostenaufwand durch die Umsetzung intelligenter Lösungen sowie durch die Verbesserung der Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen Verwaltungen und Partnern erreicht werden. Die Teilnehmer der Konferenz einigten sich auch auf spezifische kurzfristige Maßnahmen und mögliche Finanzierungen, um den Warenfluss von und nach der Ukraine zu unterstützen, sowie auf ein regelmäßiges Treffen zur Überwachung und Weiterverfolgung der finanziellen und administrativen Schritte.
Während die Solidarity Lanes dringend benötigte alternative Korridore für ukrainische Exporte und Importe eröffnet haben, stoßen sie an ihre Kapazitätsgrenzen; es gibt weiterhin Engpässe und die Logistikkosten sind nach wie vor hoch. Um diese Probleme anzugehen und die neuen Logistikkorridore weiter zu verbessern, haben die Kommission, die EBWE, die EIB und die Weltbank finanzielle Unterstützung in Höhe von 1 Mrd. EUR bereitgestellt.
Zu den Teilnehmern der gestrigen Konferenz gehörten: Kommissarin Vălean, EBWE-Präsident Renaud-Basso, der stellvertretende ukrainische Infrastrukturminister Juri Vaskov, die stellvertretenden Ministerpräsidenten Rumäniens und der Republik Moldau, Grindeanu und Spinu, sowie weitere hochrangige Vertreter der Ukraine, der Republik Moldau, der EU und ihrer Mitgliedstaaten, der EBWE, der EIB und der Weltbank, der Donaukommission und wichtiger Verkehrs- und Logistikpartner in der Region.
Die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Vălean sagte: "Unsere Solidarity Lanes sind zu einer Lebensader für die Ukraine geworden, aber wir müssen über das hinausgehen, was wir bereits eingerichtet haben. Wir brauchen mehr Investitionen für die Anschaffung von Scannern und Umschlaggeräten sowie für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Deshalb mobilisieren wir heute die Finanzmittel der EU, insbesondere die Fazilität "Connecting Europe", für die grenzüberschreitende Infrastruktur, und arbeiten eng mit internationalen Finanzinstitutionen wie der EBWE zusammen. Wir wollen gemeinsam Lösungen für die anstehenden Herausforderungen finden, unsere ukrainischen und moldauischen Kollegen in ihrem Verkehrsalltag unterstützen und noch bestehende Engpässe an der Grenze zwischen der EU und der Ukraine beseitigen."
WKZ, Quelle EU-Kommission




