Europäische Union: Kommission genehmigt die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens durch Tokyu, Fujitsu, Marubeni und Orix
Die Europäische Kommission hat gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens durch Tokyu, Fujitsu, Marubeni und Orix (alle Japan) genehmigt.
Das Gemeinschaftsunternehmen wird an der Neugestaltung von Todoroki Ryokuchi, einem Park in Kawasaki, Japan, beteiligt sein, der öffentliche Gärten, ein Museum und einen Sportkomplex umfasst. Die Haupttätigkeit von Tokyu ist der Betrieb von Eisenbahnen im Großraum Tokio. Das Unternehmen ist auch in der Stadtentwicklung tätig und betreibt ein Hotel- und Resortgeschäft. Fujitsu ist ein multinationaler Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Marubeni ist eine Handels- und Investmentgesellschaft mit vielfältigen Geschäftsaktivitäten. ORIX ist eine Finanzdienstleistungsgruppe, die u. a. Leasingdienste anbietet und im Kredit-, Investitions-, Immobilien- und Energiegeschäft tätig ist.
Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die geplante Übernahme keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da sie keine Auswirkungen auf den Markt im Europäischen Wirtschaftsraum hat. Das Vorhaben wurde im Rahmen des vereinfachten Fusionskontrollverfahrens geprüft.
Weitere Informationen sind auf der Wettbewerbs-Website der Kommission im öffentlichen Register unter der Nummer M.10980 zu finden.
WKZ, Quelle EU-Kommission




