
Foto ProRail.
Viele Züge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke (HSL) sind verspätet. Grund dafür ist ein Schaden an einem Viadukt bei Rijpwetering. Deshalb fahren die Züge dort jetzt vorübergehend langsamer. Zum Teil aufgrund dieser Verzögerung erreichen wir unser Ziel, die HSL pünktlich abzuwickeln, nicht.
Die Schäden am Viadukt wurden Ende Oktober festgestellt. Es handelt sich um Risse in den Schweißnähten. Die Ursache ist ein Konstruktionsfehler, der beim Bau des HSL gemacht wurde. ProRail hat nach dem Bau der HSL die Verantwortung für diese übernommen.
Geschwindigkeit reduziert
Um eine Verschlimmerung der Schäden zu verhindern, wurde die Geschwindigkeit der Züge auf diesem Streckenabschnitt auf 80 km/h reduziert. Normalerweise fahren die Züge dort mit 160 oder sogar 300 km/h.
Mit 80 km/h können die Züge die Strecke wieder sicher befahren. Diese verringerte Geschwindigkeit führt bei IC Direct-Zügen zu einer Verspätung von etwa drei Minuten und bei Thalys und Eurostar zu fünf bis sechs Minuten.
Auch andere Gebäudestrukturen wurden untersucht
In der Umgebung des Viadukts gibt es auf einer Länge von etwa acht Kilometern neun weitere Bauwerke, die nach demselben Prinzip entworfen wurden. Diese werden untersucht, um sicherzustellen, dass auch dort keine Risse auftreten. Es wurde daher beschlossen, die Geschwindigkeit in diesem Bereich auf 160 Stundenkilometer zu reduzieren.
Sicherheit als Priorität
Das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft hat ProRail und NS angewiesen, dafür zu sorgen, dass mindestens 82,1 % der Fahrgäste auf der HSL nicht mehr als fünf Minuten Verspätung haben. Aufgrund des Konstruktionsfehlers des Viadukts werden wir dieses Ziel im Jahr 2022 nicht erreichen.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Quelle NS