Norwegen: Die Follobanen muss bis nach Neujahr geschlossen bleiben

Foto: Nicolas Tourrenc, Bane NOR.
Auf den Follobanen gibt es immer noch Stromprobleme und die neue Strecke muss derweil geschlossen bleiben. Der Zugverkehr verläuft wischen Oslo und Ski auf der alten Østfoldbanen-Linie.
Am 20. Dezember musste Bane NOR die gerade erst für den Verkehr freigegebene Follobanen wegen eines Brandes in einer technischen Anlage in Ski schließen. An Heiligabend kam es in der gleichen Einrichtung zu einer Hitze- und Rauchentwicklung. Bane NOR hat die Ursache dafür nicht gefunden und muss daher die Follobanen bis auf Weiteres geschlossen halten.
"In der neuen Anlage gibt es Probleme mit der Stromversorgung. Wir reparieren die Schäden kontinuierlich, aber leider haben wir die Ursache für die Überhitzung noch nicht eindeutig gefunden", erklärt Stine Undrum, Leiterin der Entwicklungsabteilung bei Bane NOR.
Zusammenarbeit mit externen Partnern
"Unsere Partner, AGJV, Cowi und Sintef, unterstützen uns bei einer gründlichen Überprüfung der Anlage und bewerten kontinuierlich die Maßnahmen, die wir ergreifen müssen, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen. Wann das sein wird, lässt sich noch nicht sagen."
Reduzierte Zugverbindungen
Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation hat Bane NOR um eine Stellungnahme gebeten, wie das Zugangebot für Fahrgäste auf der Østfoldbanen und der Follobanen ab dem 2. Januar 2023 aufrechterhalten werden soll.
"Sie werden diese Erklärung erhalten. Wir arbeiten eng mit Vy zusammen, um den bestmöglichen Service ab dem 2. Januar 2023 zu gewährleisten. Vorerst werden die Züge über die Østfoldbanen fahren", sagt der Direktor des Konsortiums.
Mehrere Abfahrten wurden gestrichen, und die Fahrgäste müssen mit etwa 11 Minuten längerer Fahrzeit der Züge R21 und RE20 rechnen, die über die Follobanen verkehren sollten.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Bane NOR




