Die Kommission hat heute eine Investition von mehr als 145 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Modernisierung und Elektrifizierung eines Eisenbahnabschnitts zwischen Ełk und Giżycko in Polen genehmigt.
Die Kommission hat heute eine Investition von mehr als 145 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Modernisierung und Elektrifizierung eines Eisenbahnabschnitts zwischen Ełk und Giżycko in Polen genehmigt.
Durch das Projekt werden die Fahrzeiten verkürzt und die Kapazität der Bahnstrecke erhöht, so dass die Häufigkeit und Pünktlichkeit des Regionalverkehrs und die Verbindungen mit West- und Südpolen verbessert werden können. Darüber hinaus wird es eine bessere Anbindung des Gebiets von Giżycko gewährleisten, das ein wichtiges lokales Wirtschaftszentrum für den Güterverkehr und aufgrund seiner Lage in der Masurischen Seenplatte ein Touristenziel ist.
Entlang der 49 km langen Bahnstrecke wird das Projekt die materiellen Bedingungen der Gleise verbessern und die Elektrifizierung sicherstellen. Durch den Umbau des Entwässerungssystems werden die Anschlüsse für die Stromversorgung des gesamten Abschnitts Ełk - Korsze sichergestellt. Es werden Oberleitungen und Versorgungsleitungen installiert. Im Rahmen der Arbeiten wird auch das Material unter den Gleisen ausgetauscht und verstärkt, um die Durchfahrt schwerer Züge zu ermöglichen.
Elisa Ferreira, Kommissarin für Kohäsion und Reformen, sagte dazu: "Dieses Projekt zur Modernisierung der polnischen Eisenbahninfrastruktur wird zu schnelleren und häufigeren Zugverbindungen für die polnischen Bürgerinnen und Bürger führen und die Eisenbahn und die Straßen für Menschen mit Behinderungen sicherer und besser zugänglich machen. Einmal mehr beweist die Kohäsionspolitik, dass sie das Leben der Bürgerinnen und Bürger vor Ort konkret verbessert, insbesondere das der Bedürftigsten."
WKZ, Quelle EU-Kommission