
Fotos CMA CGM.
Auf Grund des Ukrainekriegs ist der sog. Nordkorridor der neuen Seidenstraße von China nach Zentraleuropa über Rußland und Belarus nur noch eingeschränkt nutzbar. Alle Alternativen benötigen wegen der erforderlichen Schiffspassagen deutlich mehr Zeit.

Die französiche CMA CGM Sa. und deren Logistigtochter CEVA bieten jetzt etwa einmal wöchentlich im Mittelkorridor eine Schiffspassage vom Schwarzmeerhafen Poti in Georgien aus, das von China aus über das kaspische Meer und Aserbaidschan erreicht wird, nach Piräus via Istanbul an. Dort werden dann die Güter auf andere Schiffe oder Züge nach Zentraleuropa umgeschlagen.
Dieses Angebot soll auch eine Alternative zu dem aktuell sehr belasteten Hafen von Constanța in Rumänien bieten, kann aber die Kapazotät des Nordkorridors bei Weitem nicht bieten.
CMA CGM ist seit einigen Monaten in Griechenland mit einem Containerzug vom Hafen Thessaloniki zum "Dryport" Niš in Serbien aktiv.
Prof. Dr. Johannes Schenkel