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Mittwoch, 08 Februar 2023 10:00

Norwegen: Verstärkter Testbetrieb auf der Follobanen hat begonnen

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"Ikke i trafikk" - Kein Verkehr, sondern Testfahrt. Fotos Bane NOR.

Am Sonntagabend begann der Testbetrieb auf der Follobanen, der letzte Teil des Testprogramms, bevor wir die Follobanen wieder für den Personenverkehr öffnen können.

Am Samstagnachmittag schalteten wir den Strom in der Anlage ein. In der Zwischenzeit haben wir gemessen, dass die Energieübertragung zwischen unseren verschiedenen Systemen funktioniert. Dieser Teil des Testprogramms war erfolgreich, und wir können endlich damit beginnen, die Follobanen mit Zügen zu testen.

"Wir haben ein umfassendes Testprogramm in enger Zusammenarbeit mit Vy geplant, das Zuggarnituren und Personal zur Verfügung stellt. Zweck des Testprogramms ist es, Probleme zu erkennen und gegebenenfalls Reparaturen vorzunehmen, bevor wir die Follobanen endgültig wieder für den Personenverkehr freigeben können", sagt Stine Undrum, Executive Vice President für Entwicklung. "Wenn nach dem Start des Testlaufs Hindernisse auftauchen, müssen wir zusätzliche Zeit einplanen. Es ist nicht möglich, dies im Voraus zu wissen, da es sich um Informationen handelt, die erst im Laufe der Prüfung bekannt werden."

So machen wir Testfahrten

Seit Mitte Januar wird die Follobanen ausgiebig getestet, wobei erneut einige Probleme und Fehler zutage traten. Diese Fehler wurden nun behoben, und wir konnten das System wieder in Betrieb nehmen.

Jetzt, wo der Testlauf läuft, starten wir ein Programm, mit dem wir die Spannung im Tunnel bis zum Maximum belasten können. Es ist nicht wie ein normaler Zeitplan, denn wir belasten das System verstärkt.

Die Fahrt beginnt mit einer Doppelzuggarnitur, die beide Tunnelbahnen befahren und verschiedene Zugtrassen testen wird. Dann erhöhen wir die Belastung. Wir werden tagsüber, abends und nachts testen. Gegen Ende des Testzeitraums planen wir bis zu sechs Doppeltraktionen in der Nacht und vier Doppeltraktionen am Tag.

"Wir nutzen die Nacht so effizient wie möglich, da es keinen anderen Personenverkehr gibt. Tagsüber testen wir mit ein paar weniger Zügen, weil wir den regulären Verkehr auf der Østfold-Linie aufrechterhalten wollen, damit die Fahrgäste wegen des Testbetriebs keinen schlechteren Service bekommen", erklärt Undrum.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Bane Nor

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