Spanien: Mitma gibt die endgültige Zustimmung zur informativen Studie für die Einführung der Normalspur auf dem Abschnitt Huesca - Canfranc


Fotos Mitma.
Wie am 10.02.2023 im Staatsanzeiger veröffentlicht und von Ministerin Raquel Sánchez während ihres Besuchs in Aragonien im vergangenen Januar angekündigt, hat das Ministerium für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda (Mitma) durch einen Beschluss des Generalsekretariats für Infrastrukturen vom 31. Januar 2023 die Informative Studie zur Einführung der Normalspur auf dem Abschnitt Huesca - Canfranc sowie die dazugehörige Informations- und Anhörungsakte endgültig genehmigt.
Hauptziel ist die Vorplanung der Maßnahmen, die für die Umstellung der Spurweite des Eisenbahnabschnitts Huesca - Canfranc auf die europäische Normalspur und für die Anpassung dieses Abschnitts an die gemeinsamen technischen Kriterien erforderlich sind, die zur Gewährleistung der Interoperabilität der Strecke Zaragoza - Canfranc - Pau vereinbart wurden.
In Anbetracht der Schlussfolgerungen der informativen Studie und nach der Analyse der Behauptungen und Berichte, die während der öffentlichen Informationsphase und der Anhörung der Verwaltungen eingegangen sind, wurde beschlossen, die so genannte Alternative B für die Konfiguration des Gleisbündels im Bahnhof Canfranc, die Option 2 für Maßnahmen in den Tunneln und die Umstellung der Gleise 3 und 6 auf Mischspur im Bahnhof Huesca zu genehmigen.
Diese Alternative B sieht die Einrichtung von sechs Durchgangsgleisen im Bahnhof Canfranc vor: drei für die ausschließliche Nutzung durch den Personenverkehr und drei für die ausschließliche Nutzung durch den Güterverkehr, so dass Probleme durch Vermischung des Verkehrs umgangen werden können.
Bekanntmachung im Staatsanzeiger
Die vollständige Dokumentation der informativen Studie wurde im März 2022 veröffentlicht und kann auf dieser Website eingesehen werden.
Die Arbeiten zur Erstellung und Bearbeitung dieser informativen Studie wurden mit europäischen Mitteln im Rahmen der Fazilität "Connecting Europe" gefördert.
Michael Laudahn, WKZ, Quelle Mitma




