Norwegen: PwC soll die Ereignisse auf der Follobanen evaluieren

Foto Nicolas Tourrenc/Bane NOR.
Der Verwaltungsrat von Bane NOR hat Anfang Januar 2023 beschlossen, eine Evaluierung der Eröffnung der Follobanen in die Wege zu leiten, um die Gründe zu ermitteln, die dazu geführt haben, dass die Linie kurz nach ihrer Eröffnung am 11. Dezember 2022 eingestellt werden musste.
"Nach einem Verfahren, in dem mehrere einschlägige Anbieter aufgefordert wurden, Angebote für den Auftrag abzugeben, wurde PwC als Anbieter ausgewählt", so Cato Hellesjø, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Bane NOR.
Der Auftrag wird von PwC in Zusammenarbeit mit mehreren Unterauftragnehmern durchgeführt. PwC hat über Holte Consulting AS und andere technische Unterauftragnehmer Fachwissen in den relevanten Disziplinen eingebracht.
Ziel der Bewertung ist es, die Abfolge der Ereignisse, die zur Schließung der Follobanen kurz nach ihrer Eröffnung geführt haben, darzustellen und zu überprüfen. PwC wird die Gründe dafür ermitteln und die entsprechenden Verantwortlichkeiten klären. Die Evaluierung bezieht sich speziell auf diesen Punkt, könnte aber mehrere Faktoren einbeziehen, um die relevanten Ursachen zu beleuchten.
"Wir freuen uns darauf, mit der Evaluierung zu beginnen. Der Verwaltungsrat von Bane NOR ist sehr daran interessiert, die zugrundeliegenden Ursachen zu verstehen und zu erfahren, wie die Verantwortung von allen Beteiligten gehandhabt wird. Die Situation auf der Follobanen ist sehr bedauerlich, und es ist wichtig, diese Bewertung zu nutzen, um die notwendigen Maßnahmen bei Bane NOR zu bewerten", sagt Hellesjø.
"Die Situation auf der Follobanen ist komplex und betrifft viele verschiedene Disziplinen. Wir haben sehr kompetente Fachleute engagiert und freuen uns darauf, mit der Arbeit zu beginnen", so Mats Ruge Holte und Gunnar Holm Ringen, beide Partner bei PwC.
Der Auftrag soll Mitte März beginnen und Mitte Juni 2023 abgeschlossen sein.
WKZ, Quelle Bane NOR




