

Fotos Vy, Jernbanedirektoratet.
Nach Verhandlungen mit Flytoget und Vy wird die norwegische Eisenbahndirektion Jernbanedirektoratet mit Vy einen Vertrag über den Betrieb von Personenzügen in ganz Ostnorwegen (Østlandet) abschließen: "Insgesamt ist dies die beste Lösung sowohl für die Fahrgäste als auch für den Staat", sagt Knut Sletta, Generaldirektor von Jernbanedirektoratet.
Im vergangenen Frühjahr wurde die norwegische Eisenbahndirektion vom Ministerium für Verkehr und Kommunikation beauftragt, den Personenzugverkehr in Ostnorwegen direkt zu vergeben. Die norwegische Eisenbahndirektion hat mit Vy und Flytoget verhandelt und ist nun zu dem Schluss gekommen, dass Vy das beste Angebot vorgelegt hat.
"Die Vereinbarung gilt für zehn Jahre und wird den Fahrgästen in ganz Ostnorwegen im Laufe der Zeit einen besseren Service bieten. Sowohl Flytoget als auch Vy haben solide und gut vorbereitete Angebote vorgelegt, und wir haben konstruktive und gute Verhandlungen geführt", sagt Sletta.
Die Angebote von Vy und Flytoget wurden im Hinblick auf Kundenzufriedenheit, Streckenangebot und Zuverlässigkeit sowie auf die Kosten für den Staat, das Implementierungsrisiko und die effiziente Nutzung der Infrastruktur bewertet. Der Verkehr in Ostnorwegen ist in zwei Abkommen aufgeteilt: Østlandet 1 und Østlandet 2. Flytoget wurde eingeladen, über Østlandet 2 zu verhandeln, während Vy zunächst über Østlandet 1 und später über beide Abkommen zusammen verhandeln sollte.
Beide Unternehmen schnitten in Bezug auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit gut ab, wobei das Angebot von Vy für beide Verträge das günstigste war. Das Angebot von Vy für beide Verträge war das günstigste. Vy wurde auch als beste Option in Bezug auf das Risiko einer erfolgreichen Umsetzung angesehen.
"Das Angebot von Vy für das ganze Paket Østlandet lag rund 1 Mrd. NOK (90 Mio. EUR) unter der Summe der Angebote von Vy und Flytoget für Østlandet 1 bzw. Østlandet 2. Flytoget schnitt bei einigen Parametern besser ab, aber der Preis war der entscheidende Faktor", sagt Sletta.

Foto Jernbanedirektoratet.
Die Fakten
Jernbanedirektoratet hat die Aufgabe, im Namen des Staates Verträge über den Kauf von Personenverkehr abzuschließen. Im März 2022 wurde Jernbanedirektoratet beauftragt, eine Direktvergabe des Personenverkehrs in Ostnorwegen durchzuführen, die in zwei Verträge aufgeteilt wurde: Østlandet 1 und Østlandet 2.
Die Direktvergabe wird zu fünf Zielen beitragen:
• Mehr zufriedene Kunden
• Mehr Passagiere
• Bessere Kapazitätsauslastung, Streckenangebot und Zuverlässigkeit
• Effizienter Betrieb und geringere staatliche Abgaben
• Ein koordinierter Teil eines integrierten Verkehrssystems
Im Auftrag an Jernbanedirektoratet hat das Ministerium für Verkehr und Kommunikation folgenden Rahmen vorgegeben:
• Die Vergabe der beiden Aufträge erfolgt an Vygruppen oder Flytoget oder an Vygruppen gemeinsam.
• Vygruppen wird aufgefordert, ein kombiniertes Angebot für beide Verträge (Østlandet 1 und Østlandet 2) abzugeben.
Die norwegische Eisenbahndirektion hat die folgenden Verhandlungen geführt:
• Østlandet 1: Vygruppen
• Østlandet 2: Flytoget
• Gesamtvergabe für ganz Østlandet: Vygruppen
Die norwegische Eisenbahndirektion hat die Angebote nach den folgenden Kriterien bewertet:
• Kundenzufriedenheit, Qualität und Ansehen
• Wirtschaftlichkeit
• Umsetzungsrisiko
• Auslastung der Infrastruktur
• Durchführung des Verhandlungsprozesses
Die norwegische Eisenbahndirektion hat das Gesamtangebot von Vygruppen als das beste bewertet und wird mit Vygruppen in abschließende Verhandlungen über die Direktvergabe von Personenzugdiensten in Ostnorwegen eintreten.
Die Direktvergabe für den Zugverkehr in Ostnorwegen umfasst alle lokalen, regionalen und regionalen Expresszüge in ganz Ostnorwegen.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Jernbanedirektoratet