Italien: Arbeiten für die Elektrifizierung der Strecke Ivrea - Aosta von RFI vergeben
Rete Ferroviaria Italiana (RFI), die Muttergesellschaft des Infrastruktur-Clusters der italienischen FS-Gruppe, hat die Ausschreibung für die Planung und den Bau der Elektrifizierungsarbeiten auf der Strecke Ivrea - Aosta an das Unternehmenskonsortium bestehend aus Impresa Luigi Notari (Leader der Gruppierung), S.I.F.E.L., Costruzioni Linee Ferroviarie, CLF und Rete Costruzioni Ferroviarie vergeben.
Die Ausschreibung hat einen Wert von ca. 79 Mio. EUR, der ebenfalls aus Mitteln des Piano Nazionale di Ripresa e Resilienza (PNRR) finanziert wird.
Die Arbeiten sind Teil eines umfassenderen Projekts zur Modernisierung und Verbesserung der Eisenbahnstrecke Chivasso - Aosta, das auf den Bestimmungen des Rahmenprogrammabkommens zwischen der Region Aostatal und RFI beruht und auf die Erhöhung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Dienste auf der Strecke Aosta - Ivrea - Torino abzielt.
Das Projekt umfasst die Elektrifizierung des 66 km langen Abschnitts der Strecke zwischen Ivrea und Aosta und sieht den Bau von drei neuen Unterwerken in Donnas, Chatillon und Aosta sowie die Modernisierung der Bauwerke und Tunnel entlang der Strecke vor.
Außerdem sollen die Bahnhöfe Nus und Hone Bard durch den Bau einer Unter- und Überführung, von Aufzügen, von Wegen für Sehbehinderte und von erhöhten Bürgersteigen an die internationalen Standards für die Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität angepasst werden.
Nach Abschluss der Arbeiten, die voraussichtlich bis 2026 abgeschlossen sein werden, wird die Elektrifizierung des Abschnitts Ivrea - Aosta den Einsatz vollelektrischer Züge als Alternative oder Ersatz für die derzeitigen Diesel- und bimodalen Züge ermöglichen, was eine höhere Verfügbarkeit in Bezug auf die Kapazität und einen höheren Standard an Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit mit sich bringt und zur Verfolgung globaler Strategien der nachhaltigen Entwicklung beiträgt.
WKZ, Quelle FS Italiane




