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Freitag, 14 April 2023 14:30

Niederlande: Zugunglück Voorschoten - Infrastrukturschäden größer als erwartet

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Fotos ProRail.

Nach der Bergung der Zugwracks wurde eine Bestandsaufnahme des Ausmaßes der Infrastruktur-Schäden vorgenommen; sie sind deutlich größer als bisher angenommen. Unter anderem wegen des Einsatzes von mehr (Fach-)Personal muss die Prognose angepasst werden, da eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs am 18. April nicht möglich ist. Die neue Prognose lautet, dass der Zugverkehr am 21. April wieder aufgenommen werden kann.

Seit Mittwochmorgen ist der Auftragnehmer von ProRail mit der Reparatur der Gleise nach dem Unfall in Voorschoten beschäftigt. Die Reparaturen umfassen Oberleitungen, Schienen, Schwellen und die Sicherheitssysteme, die bei dem Unfall am vergangenen Dienstag beschädigt wurden.

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die Schäden umfangreich sind. Jetzt, da wir den Schaden vollständig begutachten konnten, sehen wir, dass noch mehr kaputt ist. Deshalb brauchen wir mehr Zeit und Personal. Der Mangel an Fachkräften für die Oberleitung spielt dabei eine Rolle. Drei Kilometer Freileitungen müssen wieder befestigt werden. Dies wird mindestens bis Freitag, den 21. April, 05.00 Uhr dauern.

Diese zusätzlichen Unannehmlichkeiten sind für Reisende und Transportunternehmen sehr ärgerlich. Die NS setzt Busse ein. Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über eine Fahrplanauskunft.

Jules Draaijers, WKZ, Quelle ProRail

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