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Freitag, 23 März 2018 11:07

Frankreich: Streik lässt die Regierung unberührt

Die Mobilisierung am Donnerstag hat nach Angaben der Polizei mit 323.000 Demonstranten im ganzen Land die Regierung vorerst "nicht wirklich beeindruckt". Die Regierung werde den Demonstranten "zuhören", aber "entschlossen die laufenden Reformen fortsetzen", heisst es.

Laut Arbeitsministerin Muriel Pénicaud liegen "Organisationen, die wie die CGT glauben, dass sich hart zu stellen zum Schutz der Mitarbeiter beitrage", mit ihrer Meinung falsch. Es sei besser, "einen verhandelten, geregelten und offeneren Ansatz zu bevorzugen, wenn wir wollen, dass Frankreich wächst und die Arbeitslosigkeit sinkt."

Auch das Staatsoberhaupt Emanuel Macron zeigte sich schon letzte Woche hart: "Wir werden in Frankreich weiter intensiv reformieren. Das wird morgen, nächsten Monat oder innerhalb von drei Monaten nicht aufhören." Allerdings hat er mit sinkenden Beliebtheitswerten zu kämpfen. Seine Bewertung liegt nun bei 40%, 3 Punkte niedriger als im Februar. Dies ist der niedrigste Stand, den der Präsident der Republik seit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2017 erreicht hat. Auch die Bewertung von Edouard Philippe liegt mit 43% Punkte unter dem Wert vom Vormonat.

WKZ, Quelle Le Figaro, Boursier

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