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Dienstag, 16 Mai 2023 13:17

Europäische Union: Kommission unterzeichnet hochrangige Abkommen mit den westlichen Balkanstaaten zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen

Heute (16.05.2023) hat die Kommission hochrangige Abkommen mit Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien unterzeichnet. Mit diesen Abkommen wird das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V), das EU-Netz von Eisenbahnlinien, Straßen, Häfen und Binnenwasserstraßen, das die Städte der EU miteinander verbindet, an die westlichen Balkanländer angepasst. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Verkehrsanbindung zwischen der Europäischen Union und unseren Partnern auf dem westlichen Balkan.

Die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Vălean sagte: "Mit der Unterzeichnung dieser Abkommen und unserem Vorschlag für einen europäischen Verkehrskorridor für die westlichen Balkanstaaten schaffen wir die Voraussetzungen für die Integration des Verkehrsnetzes der westlichen Balkanstaaten in das der EU. Er wird die Entwicklung einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Verkehrsanbindung zwischen der EU und diesen Ländern fördern. Die Bedeutung engerer und nahtloser Verkehrsverbindungen darf nicht unterschätzt werden".

Die Verkehrsgemeinschaft, in der die EU-Mitgliedstaaten, vertreten durch die Kommission, und die Partner des westlichen Balkans vertreten sind, unterstützt aktiv die Durchführung von Projekten, die die sechs Länder untereinander und mit der EU verbinden.

Die Einbindung der Verkehrsnetze der westlichen Balkanstaaten in das TEN-V wird auch dazu beitragen, die EU-Kandidatenländer und potenziellen Kandidaten auf ihren künftigen Beitritt zur EU vorzubereiten.

Hintergrund

Die Vereinbarungen wurden am Rande des Konnektivitätsgipfels in Budva (Montenegro) unterzeichnet. Dort kamen Fachleute und politische Interessenvertreter aus der Region und der EU zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit nachhaltigem und effizientem Handel sowie Transport und Logistik als Voraussetzungen für die Anziehung von Investitionen und die Förderung des Wirtschaftswachstums in der Region zu erörtern. Außerdem ging es um die Stärkung der Beziehungen zwischen der Region und der EU. Die Konferenz wurde von den Sekretariaten des Vertrags zur Gründung der Verkehrsgemeinschaft und des CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen, Central European Free Trade Agreement) mitorganisiert.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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