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Mittwoch, 09 August 2017 13:55

Italien: CIPE bewilligt 13,3 Mrd. Euro für die Bahn und 23,4 Mrd. für die Straße

Am 07.08.17 hat der Interministerielle Ausschuss für Wirtschaftsplanung CIPE die vorgesehenen Investitionen von 2017 bis 2021 zwischen dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr und dem italienischen Netzbetreiber RFI genehmigt. Die finalisierte Vereinbarung enthält unter anderem die durch das Stabilitätsgesetz 2017 zugeteilten Ressourcen von rund 10 Mrd. Euro und umfassst ein Budget von 13,3 Mrd. Euro.

Das Abkommen enthält Investitionen für im Bau befindliche und geplante Arbeiten im Wert von insgesamt mehr als 200 Mrd. Euro, von denen 66 finanziert sind, unterteilt in die Fünfjahreszeiträume 2017-2021 und 2022-2026. Die zugeordneten Mittel teilen sich auf folgende Projekte auf:

• Sicherheit und Anpassung an gesetzliche Vorgaben wie hydrogeologische Maßnahmen oder Bahnübergänge (2 Mrd. Euro)

• Technologische Maßnahmen für Betrieb und Effizienz (688 Mio. Euro)

• Touristische Erschließung von Nebenbahnen wie Benevento - Pietrelcina, Campobasso - Termoli oder Agrigento - Porto Empedocle (36 Mio. Euro)

• Verbesserung regionaler Netzwerke (1,3 Mrd. Euro)

• Modernisierung und Entwicklung der Infrastruktur in Ballungsgebieten wie die Metro Catania (885 Mio. Euro)

• Zugänglichkeit der Häfen, Terminals und Flughäfen wie Venezia und Genova (700 Mio. Euro)

• Expansion und Entwicklung wichtiger Infrastrukturmaßnahmen wie Milano - Genova, Frasso Telesino - Vitulano (Benevento), Ferrandina - Matera (5 Mrd. Euro)

• Finanzierung weiterer Lose der EU-Korridore und Neubauprojekte wie Terzo Valico dei Giovi , Galleria di base del Brennero, Brescia Est - Verona (2,6 Mrd. Euro). Der CIPE hat außerdem die Genehmigung zum Bau des 1. und 2. Loses der Eisenbahnverbindung Lyon - Torino gegeben.

Eine Summe von 23,4 Mrd. Euro wurde für das Programm 2016-2020 der Straßenverwaltung Anas bewilligt.

WKZ, Quelle Verkehrsministerium

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Letzte Änderung am Mittwoch, 09 August 2017 13:56

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