
Foto Railcare.
Das Transportgeschäft von Railcare wächst weiter, und im Rahmen einer Vereinbarung mit dem norwegischen Lokvermieter Trainpoint wurden jetzt fünf Lokomotiven des Modells Effishunter 1000 geleast. Die Lokomotiven sind umweltfreundlicher und verfügen über ein an das neue ERTMS-Signalsystem angepasstes Bordsystem. Die ersten vier Lokomotiven wurden nun von der schwedischen Verkehrsbehörde Transportstyrelsen zugelassen und können im Verkehr eingesetzt werden.
"Es ist das erste Mal, dass diese Art von Lokomotiven bei den schwedischen Eisenbahnen eingesetzt wird. Wir werden sie im Rahmen der Vereinbarung mit der schwedischen Verkehrsbehörde Transportstyrelsen als Bereitschaftslokomotiven einsetzen", sagt Johan Hansén, verantwortlich für den Verkehrsbetrieb.
Mit der Notlokomotive räumt und transportiert Railcare Schienenfahrzeuge, die in ein unerwünschtes Ereignis verwickelt waren oder eine Panne auf dem von der schwedischen Verkehrsverwaltung verwalteten Schienennetz erlitten haben.
"Die neuen Effishunter-Lokomotiven haben unter anderem einen geringeren Dieselverbrauch durch so genannte Stufe-V-Motoren, was eine Anforderung der schwedischen Verkehrsbehörde bei der Beschaffung von Notlokomotiven war. Außerdem sind die Lokomotiven sowohl mit ATC als auch mit ETCS als fahrzeugseitige Systeme ausgestattet, was bedeutet, dass wir den Übergang zum neuen Signalsystem bewältigen können, wenn es bei der schwedischen Eisenbahn eingeführt wird", sagt Johan und fasst zusammen: "Diese Lokomotiven sind Teil der schrittweisen Aufrüstung unserer Lokomotivflotte, um künftige Einsätze auf der Grundlage von technischen und ökologischen Anforderungen zu gewährleisten."
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Railcare