Rete Ferroviaria Italiana (die federführende Gesellschaft des Infrastrukturclusters der italienischen FS-Gruppe) hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Ausschreibung für die Ausführungsplanung und den Bau der Direktverbindung Torino Porta Susa - Torino Porta Nuova veröffentlicht (2023/S 122-385461).
Die Ausschreibung hat einen Wert von ca. 68 Mio. EUR, die ebenfalls aus Mitteln des PNRR finanziert werden.
Das Projekt wird es ermöglichen, durch die Trennung der Strecke Torino - Milano von der Strecke Torino - Modane den Bahnverkehr zu erhöhen und neue Verbindungen der SFM-Linie aufzunehmen. Die neue direkte Strecke, die 4,5 km lang ist und größtenteils in Tunneln verläuft, wird es ermöglichen, die derzeitigen Interferenzen zwischen dem Vorort- und Güterverkehr in Richtung Orbassano/Modane und dem Fernverkehr Turin-Mailand und dem Regionalverkehr Turin-Mailand/Aosta zu beseitigen.
Die Arbeiten umfassen die Verlängerung des künstlichen Tunnels im Bereich des Largo Turati um etwa 120 m und die Einfahrt in den Bahnhof Turin Porta Nuova an der derzeitigen Squadra Rialzo sowie die gesamte Eisenbahnausrüstung des gesamten Streckenabschnitts mit den erforderlichen Änderungen in den Bahnhöfen Turin Porta Susa und Turin Porta Nuova.
WKZ, Quelle FS Italiane