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Freitag, 11 August 2023 09:00

Spanien: Weitere 90 km der Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Extremadura unter Strom

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Fotos Adif AV.

Mit der Einschaltung der Oberleitung zwischen Peñas Blancas und Frontera Portuguesa am 23. August um 23:59 Uhr unternimmt Adif AV einen neuen Schritt bei der Elektrifizierung der Hochgeschwindigkeitsverbindung in der Extremadura.

Dabei wird die 90 km lange Strecke zwischen dem Umspannwerk Carmonita (Badajoz) und der Ausfahrt des Bahnhofs Badajoz, einschließlich der Bahnhöfe Aljucén, Mérida und Badajoz, unter Strom gesetzt und alle Elemente der Oberleitung sowie die Signal- und Kommunikationsanlagen überprüft.

Die Arbeiten schließen die am 19. Mai durchgeführten Arbeiten ab, als der 112 km lange Abschnitt zwischen der Ausfahrt des Bahnhofs Plasencia und Peñas Blancas wieder in Betrieb genommen wurde. Die Elektrifizierung der Strecke bis zum Bahnhof Plasencia (11 km) ist abgeschlossen, wobei ein Abschnitt wegen des Aufpralls auf eine Hochspannungsleitung noch verlegt werden muss, und in Cáceres sind die Elektrifizierungsarbeiten an den Gleisen 3 und 5 abgeschlossen.

Adif hat außerdem den Auftrag für die Wartung und Erhaltung der Energieanlagen auf dem Abschnitt Plasencia-Badajoz (355 km elektrifizierte Gleise) für 6,8 Millionen Euro vergeben.

Weitere Arbeiten zur Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsachse

Die Arbeiten zur Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsachse in der Region finden in verschiedenen Bereichen statt: An der Umgehungsstrecke von Mérida wird das Gleis verlegt, und der Aushub des Tunnels Dehesa del Terzuelo (1,5 km) hat 250 m erreicht. Dieser Tunnel ist einer der längsten auf der Strecke Talayuela - Plasencia - alle Abschnitte sind im Bau oder bereits fertiggestellt - und eines der einzigartigsten Bauwerke der Strecke. Auch an einem anderen wichtigen Bauwerk dieser Strecke, dem Viadukt von Arroyo Grande (284 m), werden Fortschritte erzielt: Die Fundamentarbeiten sind abgeschlossen, und die Arbeiten an den Aufständerungen sind im Gange.

Adif AV erneuert auch die Gleise und verlängert die Bahnsteige in verschiedenen Bahnhöfen, wie zum Beispiel in Badajoz, wo die Arbeiten in der Endphase sind. Darüber hinaus wird der Abschnitt Madrid - Oropesa einer informativen Studie des Ministeriums für Verkehr, Mobilität und Stadtentwicklung (Mitma) unterzogen.

Das Hochgeschwindigkeits-Elektrifizierungssystem

Die Elektrifizierung des Abschnitts Plasencia-Badajoz basiert auf einem Wechselstromsystem mit 2x25 kV und einer Frequenz von 50 Hertz. Die Stromversorgung der Strecke erfolgt über Traktionsunterwerke, die die 220 kV- oder 400 kV-Spannung auf die für die Oberleitung erforderlichen 2x25 kV transformieren.

Die Elektrifizierung der Strecke trägt zu einem sichereren und nachhaltigeren Verkehr bei, ohne dass CO2-Emissionen in die Atmosphäre gelangen.

Dieses Stromversorgungssystem ermöglicht auch eine bessere Verteilung der Ströme und wird auf den neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken in Spanien eingesetzt. Das System ermöglicht es, die Entfernung zwischen den Traktionsunterwerken auf 60-65 km zu verlängern, was zu Einsparungen bei den Installationen und den Auswirkungen auf die Umwelt führt.

Europäische Mittel

Diese Aktion trägt zur Erreichung des Ziels 9 für nachhaltige Entwicklung bei, das unter anderem die Entwicklung zuverlässiger, nachhaltiger und hochwertiger Infrastrukturen vorsieht.

Diese Aktion wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Eine Art, Europa zu machen.

WKZ, Quelle Adif AV

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