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Montag, 14 August 2023 11:45

Schweden: Fahrplanplanung von Trafikverket führt zu einem schwierigen Quartal für Green Cargo

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Foto Green Cargo / Pär Johan Wendell.

Die Güterbahn ist für viele schwedische Industrieunternehmen von entscheidender Bedeutung. Im zweiten Quartal des Jahres hat die kurzfristige Planung der Fahrpläne durch die schwedische Transportverwaltung Trafikverket in Verbindung mit saisonalen Gleisarbeiten zu einer akuten Situation sowohl für Green Cargo als auch für seine Kunden geführt. Diese Störungen haben sich zusammen mit geringeren Umsätzen, reduzierten Transportmengen und höheren produktionsbezogenen Kosten negativ auf das Periodenergebnis ausgewirkt.

• Der Nettoumsatz des Konzerns belief sich im Berichtszeitraum auf 1.037 (1.154) MSEK entsprechend 88 Mio. EUR.
• Das Betriebsergebnis des Konzerns belief sich auf 28 (33) Mio. SEK entsprechend 2,4 Mio. EUR.
• Das Betriebsergebnis wurde durch einen Nettoausgleich für Umweltschäden in Höhe von 149 (66) Mio. SEK oder 12,6 Mio. EUR beeinflusst.
• Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf -8 (13) Mio. SEK entsprechend -0,7 Mio. EUR.
• Green Cargo schloss neue Transportverträge mit einem Gesamtwert von 237 (333) Mio. SEK entsprechend 20 Mio. EUR ab.

Das Betriebsergebnis im zweiten Quartal des Jahres belief sich auf 28 (33) Mio. SEK und wurde durch geringere Einnahmen und höhere produktionsbezogene Kosten beeinträchtigt. Der Nettoumsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent und belief sich auf 1 037 (1 154) Mio. SEK. Das Ergebnis wurde durch einen Umweltausgleich in Höhe von 149 (66) Mio. SEK netto positiv beeinflusst.

Das Transportvolumen im zweiten Quartal ging im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um fünf Prozent zurück, was sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis auswirkte. Der Rückgang des Transportvolumens erklärt sich durch die Schließung des norwegischen Inlandsverkehrs und der Belgien-Direkt-Linie sowie durch einen Nachfragerückgang, aber auch durch die Einführung des neuen MPK-Planungssystems durch die schwedische Verkehrsbehörde, die sich weiterhin negativ auf den Verkehr und das Ergebnis von Green Cargo und damit auch auf schienenabhängige Kunden auswirkt.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Green Cargo

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