

Fotos ProRail.
Nach den Arbeiten an der Strecke zwischen Dordrecht und Roosendaal wurde die Infrastruktur verändert, aber die Signale und Bahnübergänge konnten noch nicht angepasst werden. Dies führt in Zevenbergen und Oudenbosch zu Problemen beim Anhalten der Züge in den jeweiligen Bahnhöfen mit dahinter liegenden Bahnübergängen. Dieser wird so geschaltet, als ob ein Durchgangszug käme und bleibt daher die ganze Zeit geschlossen, wenn ein haltender Zug eintrifft.
Die Gefahr dabei ist, dass die Fahrgäste ungeduldig werden und die Schranken umgehen oder umfahren. Gerade jetzt, wo die Schule wieder begonnen hat und die Schulkinder unberechenbar sind, ist die Gefahr noch größer. Die Anpassung der Sicherheit ist kompliziert, und als Ausweichlösung halten die Haltezüge ["Sprinter"] nicht in Zevenbergen und Oudenbosch, sondern es fahren Busse.
Zwischen Montag, dem 28. August, und dem 10. Oktober halten keine Züge in den Bahnhöfen Zevenbergen und Oudenbosch. Aus Sicherheitsgründen hat ProRail die NS angewiesen, an beiden Orten vorübergehend nicht zu halten. Die NS setzt Busse ein. Reisende sollten sich auf zusätzliche Fahrtzeiten einstellen.
Im vergangenen Juli gelang es ProRail nicht, alle Arbeiten an der Strecke durchzuführen. Mehrere Weichen konnten nicht entfernt werden, aber das Gleissicherungssystem geht bereits davon aus, dass die Weichen verschwunden sind. Die Einstellungen des Sicherheitssystems stimmen daher nicht mit der tatsächlichen Situation überein.
Um die Sicherheit an den Bahnübergängen weiterhin zu gewährleisten, wurden daraufhin alle Signale auf Automatikbetrieb umgestellt. Das bedeutet, dass die Signale nicht mehr zwischen durchfahrenden und haltenden Zügen unterscheiden. Hält ein Sprinter in einem Bahnhof, schließt sich der Bahnübergang bereits. Dies hat zur Folge, dass die Bahnübergänge in Zevenbergen und Oudenbosch länger als üblich geschlossen sind. Um die Versuchung zu vermeiden, den geschlossenen Bahnübergang zu überqueren, hat ProRail in den letzten Wochen Verkehrslotsen eingesetzt.
Ab Montag, dem 28. August, beginnt der Schulbetrieb wieder. Die Nutzung der Bahnübergänge nimmt dann zu. Außerdem gibt es Spitzenwerte bei der Nutzung der Bahnübergänge durch Schulkinder. Der Einsatz von Verkehrsüberwachern an den Bahnübergängen reicht dann nicht mehr aus, um die Sicherheit zu gewährleisten. Da es auch nicht möglich ist, das Sicherheitssystem anzupassen, dürfen die Sprinter zwischen Roosendaal und Lage Zwaluwe nicht in Zevenbergen und Oudenbosch halten. Zwischen dem 30. September und dem 11. Oktober werden die Weichen dann entfernt. Danach dürfen die Sprinter wieder an beiden Bahnhöfen halten.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle NS, ProRail