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Donnerstag, 07 September 2023 10:00

Norwegen: 300 Mio. NOK für das Straße/Bahn-Projekt Arna - Stanghelle

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Fotos Statens vegvesen.

Am Sonntag, den 3. September, beriefen Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum eine Pressekonferenz auf der Projektplattform von Bane NOR in Arna ein. Hier gab die Regierung - sehr zur Freude der lokalen und regionalen Kräfte - bekannt, dass das Gemeinschaftsprojekt Arna - Stanghelle 300 Mio. NOK (26,05 Mio. EUR) für weitere Vorbereitungsarbeiten erhalten wird.

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Das Gemeinschaftsprojekt Arna-Stanghelle ist ein Kooperationsprojekt zwischen Bane NOR und der norwegischen Straßenverwaltung Statens vegvesen zum Bau einer sichereren und schnelleren Straßen- und Eisenbahnstrecke zwischen Arna und Stanghelle. Es beinhaltet eine starke Verkürzung des Streckenverlaufs entlang der derzeitigen Strecke, acht lange, neue Tunnel für Straße und Bahn und den zweigleisigen Ausbau. Damit soll sich eine Verkürzung der Fahrtzeit Arna-Voss mit dem Auto von 72 auf 46 Minuten (bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h) und mit dem Zug von 63 auf 24 Minuten ergeben. Die Kosten zwischen Arna und Stanghelle belaufen sich auf 22 Mrd. NOK.

Das Interesse und die Aufmerksamkeit für das Projekt sind groß, und es besteht kein Zweifel daran, dass das Projekt unbedingt verwirklicht werden soll. Und das nicht ohne Grund. Straßen und Eisenbahnen sind oft wegen Erdrutschen oder Unfällen gesperrt. Eine neue Straße und eine neue Eisenbahnlinie zwischen Arna und Stanghelle werden einen schnelleren, sichereren und berechenbareren Zugang zur E16 und zur Bergenbahn zwischen Arna und Stanghelle ermöglichen.

Sowohl der Ministerpräsident als auch der Finanzminister machten deutlich, dass sie einen kontinuierlichen Kurs und Fortschritte bei den weiteren Arbeiten wünschen, damit das Projekt realisiert werden kann.

Rückenwind für das KS2-Verfahren

Mit einem genehmigten Flächennutzungsplan, einem bald abgeschlossenen KS2-Verfahren (Kvalitetssikring av styringsunderlag, externe Qualitätssicherung) und nun 300 Mio. NOK im Haushalt des nächsten Jahres können die Arbeiten weiter gut vorankommen. Der Bau könnte bereits 2024 beginnen.

"Jetzt warten wir nur noch auf die Ergebnisse des KS2-Verfahrens. Mit den Genehmigungen, die wir jetzt erhalten, können wir ein solides Tempo beibehalten", sagt Katrine Sælensminde Erstad, Projektleiterin.

Auch die Kollegin und stellvertretende Projektleiterin von Bane NOR, Anne Laskemoen Herdlevær, ist erfreut über die am Sonntag eingetroffenen Nachrichten. "Es gibt ein großes Engagement auf lokaler und regionaler Ebene, und es ist gut, solche Nachrichten zu erhalten. Wir waren völlig von der Finanzierung abhängig, um die Vorbereitungsarbeiten fortsetzen zu können."

Marita Siebeneichner, WKZ, Quelle Statens vegvesen, Bane NOR, NRK

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