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Montag, 16 April 2018 07:00

Polen: PKP erhält Kredite zur Renovierung der Bahnhöfe

Die polnische Staatsbahn PKP S.A. hat am 13.04.18 weitere Mittel für Investitionen in Bahnhöfe angekündigt. Das Geld wird durch einen Kreditvertrag bereitgestellt, den das Unternehmen mit drei Banken unterzeichnet hat: Pekao S.A., PKO Bank Polski und Bank Gospodarstwa Krajowego. Der Gesamtbetrag des Darlehens beträgt 700 Mio. PLN (168 Mio. Euro). Jede Bank finanziert das Darlehen mit dem gleichen Betrag. Laut Vereinbarung soll das Darlehen bis Ende 2022 zurückgezahlt werden.

Bis zu 250 Mio. PLN des zugewiesenen Betrags kann PKP S.A. im Rahmen eines umfassenden Investitionsprogramms für den Bau und die Modernisierung von Bahnhöfen bereitstellen, dessen Wert auf etwa 1,5 Mrd. PLN geschätzt wird. Die Darlehen werden nach EU-Mitteln und der Unterstützung aus dem Staatshaushalt eine weitere Quelle der Investitionsfinanzierung darstellen.

Der verbleibende Betrag, d.h. ca. 450 Mio. PLN, wird zur Rückzahlung von Schulden aus Finanzierungen der Vorjahre verwendet. Dank deutlich geringerer Finanzierungskosten ist das neue Darlehen wesentlich günstiger als das bestehende.

"Wir erleben eine echte Renaissance der polnischen Eisenbahn. Große Investitionen in Bahnhöfe, Infrastruktur und rollendes Material bedeuten nicht nur mehr Komfort für die Reisenden und die Entwicklung einzelner Regionen des Landes, sondern wirken sich auch positiv auf die Entwicklung der polnischen Wirtschaft aus", sagte Krzysztof Mamiński, Vorstandsvorsitzender der PKP S.A.

"Aufgrund der Tatsache, dass das Darlehen in polnischer Währung abgeschlossen wurde, wird der neue Vertrag auch das Wechselkursrisiko, mit dem wir zu kämpfen hatten, deutlich reduzieren", sagte Andrzej Olszewski, Mitglied des Vorstands der PKP S.A.

WKZ, Quelle PKP

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