Schweden: Trafikverket schlägt Beschleunigung und Kreditfinanzierung zur Verbesserung der Infrastruktur im Norden vor


Fotos Green Cargo, Trafikverket.
Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket schlägt vor, Investitionen vorzuziehen, um laufende und geplante industrielle Investitionen im Zusammenhang mit dem grünen Übergang in Nordschweden zu erfüllen. Dies geht aus dem Bericht hervor, den die schwedische Verkehrsbehörde am 15.09.2023 der Regierung vorgelegt hat.
"Während unserer Arbeit im Auftrag der Regierung haben wir festgestellt, dass der Bedarf an Infrastrukturmaßnahmen in Nordschweden gestiegen ist. Ansiedlungen im Zusammenhang mit der grünen Industrialisierung sind im Gange und werden jetzt geplant, während der Güter- und Personenverkehr auf der Schiene in Nordschweden zunimmt", sagt Helena Eriksson, Regionaldirektorin bei der Schwedischen Transportverwaltung, Region Nord.

Zusätzliche (links) und Gesamtzahl der Güter- und Erzzüge pro Wochentag im Jahr 2030 (rechts). Grafik Trafikverket.
Mehrere verschiedene Infrastrukturinvestitionen wurden bereits als wichtig eingestuft. Die Kapazität auf den Strecken Luleå - Boden und Boden - Kiruna muss erhöht werden, um mehr Schienenverkehr aufnehmen zu können. Der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur ist eine Voraussetzung für künftige Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen. Die Norrbotniabanan wird als wichtig erachtet, um die Frachtkapazitäten zwischen Nord- und Südschweden zu erhöhen und den künftigen Bedarf an Pendlerverkehren in die Region zu decken. Die Umgehungsstraße E4 Skellefteå wird als eine wichtige Maßnahme für die Ansiedlung von Unternehmen in Skellefteå und die soziale Entwicklung in der Region gesehen.
Darlehensfinanzierung zu besten Konditionen
Um eine schnellere und effizientere Umsetzung zu ermöglichen, sieht die schwedische Verkehrsverwaltung in der Kreditfinanzierung die besten Voraussetzungen, wenn Zuschüsse oder Kofinanzierungen fehlen.
"Wir müssen so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen, und dafür schlägt die schwedische Verkehrsbehörde eine Darlehensfinanzierung vor. Es ist zeitkritisch, mit den Maßnahmen zu beginnen, um den Bedarf zu decken, der vor 2030 entsteht", sagt Helena Eriksson, Regionaldirektorin bei der schwedischen Verkehrsverwaltung, Region Nord.
"Wir schlagen vor, kapazitätssteigernde Maßnahmen auf der Bahnstrecke Luleå - Kiruna, den Bau der zweigleisigen Strecke Luleå - Boden und der Gesamtstrecke Norrbotten sowie die Umgehungsstraße E4 Skellefteå vorzuziehen."
Trafikverket arbeitet an mehreren Initiativen zur Verkürzung der Vorlaufzeiten bei künftigen und laufenden Projekten, um schnellere Effekte zu erzielen und Störungen bei der Arbeit in der Anlage zu verringern.
Trafikverket legt diesen Auftrag nun der Regierung zur weiteren Bearbeitung und Entscheidung über Finanzierung, Baubeginn usw. vor.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Trafikverket




