
Foto Spoorwegmuseum.
Die "Stichting Hondekop" hat bei der Wettbewerbsbehörde ACM die Genehmigung beantragt, einen Shuttle-Service zum und vom Eisenbahnmuseum (Utrecht) anzubieten. Sie hat sogar einen geplanten Fahrplan vorgelegt. Die ACM muss nun prüfen, ob der "Open Access" den "beaufragten Verkehr" behindert.
Die Stiftung Hondekop hat am 25.09.2023 bei der Behörde für Verbraucher und Markt (ACM) einen Antrag auf "offenen Zugang" gestellt, um ab dem 1. Januar 2026 Personenverkehrsdienste auf der Strecke zwischen Utrecht Centraal und Utrecht Maliebaan sowie zwischen Utrecht Maliebaan und Amersfoort Centraal anzubieten. Es wäre das erste Mal, dass sich eine Stiftung, die sich für den Erhalt nostalgischen Rollmaterials einsetzt, bei der ACM bewirbt.
In dem Antrag heißt es, dass die Stiftung ab dem 1. Januar 2026 oder sogar noch früher, jedoch frühestens ab dem 1. Januar 2025, historische Elektrofahrzeuge auf der Strecke einsetzen möchte. Genannt werden:
• Mat'54 Hondekop-vier
• Mat'57 Benelux Hondekop (220.902)
• diverse Mat'64 "Plan V"
Der von der Stiftung an die ACM übermittelte vorläufige Fahrplan hat kein festes Tagesschema. Wenn keine Schulferien sind, verkehren die Züge nur von Dienstag bis Sonntag, wenn Schulferien sind, auch montags. Gelegentlich verkehren die Züge auch montags, wenn im Eisenbahnmuseum besondere Veranstaltungen stattfinden.

Grafik ACM.
• rot bedeutet leere Materialfahrt
• Kursivdruck bedeutet Durchfahrt (d. h. kein Halt an den aufgeführten Stationen)
• "Blauwkapel Ost" ist keine offizielle Station, sondern ein Wendepunkt
Interessanterweise folgt der Zug der Strecke des derzeitigen Pendlerzuges, der derzeit mit regulärem NS-Rollmaterial betrieben wird. Bemerkenswert ist auch, dass er der Trasse des ehemaligen Homesick Express folgt. Dabei handelt es sich um einen Pendlerzug des Eisenbahnmuseums, der bis 2015 monatlich mit eigenem historischem Rollmaterial betrieben wurde und mehrmals am Wochenende als unregelmäßiger Zug hin und her pendelte. Dazu mussten Fahrkarten im Museumsshop gekauft werden.
Der "offene Zugang" (open toegang, open access) erlaubt es privaten Bahnbetreibern mit einem festen Fahrplan, auch das Hauptschienennetz zu nutzen. Dies ist seit 2021 aufgrund einer neuen europäischen Gesetzgebung möglich, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Züge von Drittanbietern das Angebot des Konzessionsinhabers nicht beeinträchtigen. Dies hat die ACM zu profen
In der Zwischenzeit haben NS, FlixTrain, Arriva und Qbuzz ebenfalls Anträge für nationale und internationale Verbindungen, einschließlich Nachtzüge, gestellt.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle ACM, Trainweb