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Die zahlreichen Regenfälle haben zu zahlreichen Senkungen auf der Zeeland-Strecke (Zeeuwse Lijn) geführt. Es gibt mehrere Geschwindigkeitsbeschränkungen, so dass der Zugverkehr auf dem Abschnitt Roosendaal - Vlissingen auf nur einen Zug pro Stunde und Richtung ausgedünnt wird. Dies wird voraussichtlich bis Montag, den 4. Dezember andauern.
Am Dienstag, dem 28. November, wurden auf einer Länge von 53 Kilometern zwischen Vlissingen und Roosendaal mehrere Erdrutsche gemeldet. Die Stellen befinden sich in der Nähe von Goes und 's Heer Arendskerke, aber die genaue Lage wird noch ermittelt. Bis dahin können die Züge nur mit 40 Stundenkilometern fahren, was bedeutet, dass zwischen Vlissingen und Roosendaal nur noch ein Zug pro Stunde verkehrt.
In Zeeland besteht der Untergrund größtenteils aus Lehm. Lehm verursacht eine schlechte Entwässerung. Aufgrund der extrem starken Regenfälle der letzten Zeit wurden an mehreren Stellen der Zeeland-Linie Setzungen festgestellt. Nach einer Senkungsmeldung begibt sich der Auftragnehmer in der Regel sofort auf die Baustelle, um zu prüfen und festzustellen, wo Reparaturen erforderlich sind.
Da es sich hier um 53 Kilometer Gleis handelt, ist eine Inspektion durch den Auftragnehmer nicht wünschenswert. Der Zugverkehr wäre dann für lange Zeit vollständig blockiert. Daher wurde beschlossen, die gesamten 53 Kilometer Gleis in der Nacht von Sonntag, 3. auf Montag, 4. Dezember zu reparieren. Es wird erwartet, dass am Montag alle Züge wieder planmäßig verkehren können.
Bis dahin werden die Züge mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung fahren. Ab heute Abend werden entlang der Strecke Schilder aufgestellt, die den Triebfahrzeugführern genau sagen, wie schnell sie fahren dürfen. Sobald diese Schilder aufgestellt sind, dürfte wieder mehr Zugverkehr möglich sein, allerdings weiterhin mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung.
Neue Baufirma
VolkerRail hat am 1. Oktober mit den Wartungsarbeiten an den Gleisen in Zeeland und Westbrabant begonnen. Diesem Start ging ein langer Vorlauf voraus. Ursprünglich gab es für diesen Bereich keine Bewerbungen von Seiten des Baugewerbes. Nachdem die Ausschreibung angepasst und neu ausgeschrieben wurde, erhielten wir ein Angebot. Mit diesem Auftragnehmer, VolkerRail, haben wir einen Vertrag geschlossen.
Aufgrund dieser langen Vorlaufzeit hatte der Auftragnehmer noch nicht genug Zeit, um genügend Material, Ausrüstung und Personal auf die Baustelle zu bringen. Normalerweise werden dafür sechs Monate gerechnet, jetzt wurde dem Auftragnehmer nur ein Monat eingeräumt. In der Zwischenzeit arbeitet VolkerRail hart an der Arbeit. Ab Mitte November sind 15 Reparaturarbeiten auf der Zeelandlinie geplant, um Setzungen zu beseitigen.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle ProRail