Schweiz: Gotthard-Basistunnel - Erweitertes Angebot ab Fahrplanwechsel bestätigt

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Die SBB geht davon aus, dass der Gotthard-Basistunnel erst im Verlauf des Septembers 2024 wieder vollständig für Reise- und Güterzüge zur Verfügung steht. Die Entgleisung eines Güterzugs am 10. August 2023 hat wesentlich gravierendere Schäden verursacht als zunächst angenommen. Daher dauern die Reparaturarbeiten weit länger als ursprünglich erwartet.
Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 werden die Kapazitäten für den Güterverkehr unter der Woche zu erhöht, für den Personenverkehr am Wochenende. Die SBB informiert die Medien regelmässig über den Stand der Arbeiten.
Ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2023 fahren 31 Reisezüge pro Wochenende durch den Gotthard-Basistunnel. Das Bundesamt für Verkehr hat der SBB die dafür nötige Freigabe erteilt.
Am Sonntag, 10. Dezember 2023, tritt der neue Fahrplan in Kraft. Ab diesem Tag gilt auch das neue Angebot durch den Gotthard-Basistunnel: Am Wochenende verkehren 31 Reisezüge mit Fahrzeiten wie vor der Entgleisung vom 10. August 2023 durch den Basistunnel, gleichzeitig wird für die Güterzüge die Kapazität unter der Woche erhöht.
Diese Trassenverteilung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung der Bedürfnisse des Güter- und Personenverkehrs sowie der Reparaturarbeiten zur Wiederinstandsetzung der beschädigten Weströhre. Nachdem das Bundesamt für Verkehr die Sicherheitsnachweise der SBB mit positivem Ergebnis geprüft hat, ist das neue Angebot nun bestätigt. Es gilt bis vor Ostern 2024. Die SBB prüft, wie es für die Zeit danach und besonders für die verlängerten Feiertagswochenenden an Ostern, Auffahrt und Pfingsten für den Personen- und den Güterverkehr angepasst werden kann. Sie wird dazu im ersten Quartal 2024 wieder informieren.
Während dem Güterverkehr von Montag bis Donnerstag alle Trassen zur Verfügung stehen, fahren von Freitag- bis Sonntagabend zeitweise sowohl Güter- als auch Reisezüge durch den Basistunnel. Während des Mischverkehrs verkehren die Güterzüge nördlich des Spurwechsels Sedrun in beiden Richtungen durch die dort unbeschädigte Weströhre.
Pressemeldung SBB




