Die Europäische Investitionsbank hat heute ein Darlehen von 41,2 Mio EUR an die Republik Moldau unterzeichnet, das für die Verbesserung der innerstaatlichen Verkehrsverbindungen bestimmt ist und langfristige wirtschaftliche Vorteile für die gesamte Region mit sich bringt. Dieses Darlehen wird durch einen EU-Zuschuss von 12 Mio. EUR ergänzt.
Adina Vălean, EU-Kommissarin für Verkehr, erklärte dazu: "Ich begrüße die Unterzeichnung dieses Darlehens, das zusammen mit dem Beitrag der Europäischen Kommission in Höhe von 12 Mio. EUR zur Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur in Moldau beitragen wird. Rund 128 km Gleise auf der Nord-Süd-Achse (Vălcineț - Bălți - Ungheni - Chișinău - Căinari) werden saniert, was für die moldauische Wirtschaft von großem Nutzen sein wird. Das Projekt wird auch die Solidaritätsstrecken stärken, auf denen die Republik Moldau und Rumänien die Hauptakteure des Donaukorridors sind und den Transit von fast 70 % der aus der Ukraine stammenden Produkte sicherstellen.
Das Projekt wird dazu beitragen, die Überlastung des Straßennetzes zu verringern und die Umweltverträglichkeit zu verbessern, was im Einklang mit den Global-Gateway-Zielen der EU steht.
Außerdem wird es die Solidarity Lanes stärken, die alternativen Transportrouten für die Ukraine, die zu einer Lebensader für die ukrainische Wirtschaft geworden sind. Sie transportieren nicht nur ukrainisches Getreide (mehr als 58 Millionen Tonnen Getreide, Ölsaaten und verwandte Produkte seit Mai 2022), sondern sind auch die wichtigste Option für die Ukraine, um alle anderen Waren zu exportieren und das zu importieren, was sie benötigt, wie z. B. Treibstoff und humanitäre Hilfe. Die heutige Entscheidung wird zur Stärkung des Donaukorridors beitragen.
WKZ, Quelle EU-Kommission