

Fotos Vy.
Im hohen Norden wurden am Dienstagmorgen Kälterekorde aufgestellt. Wer nach der Entgleisung auf der Malmbanan an Räumungs- und Bauarbeiten arbeitet, muss mit dem Wetter kämpfen.


Fotos Vy.
Im hohen Norden wurden am Dienstagmorgen Kälterekorde aufgestellt. Wer nach der Entgleisung auf der Malmbanan an Räumungs- und Bauarbeiten arbeitet, muss mit dem Wetter kämpfen.
Für das nordöstliche Skåne hat das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut) eine gelbe Warnung für nassen Schnee und zunehmenden Ostwind herausgegeben. Für den Jämtlandsfjällen gilt ebenfalls eine gelbe Warnung, da der Wind auf dem kahlen Berg stark bis sehr stark bläst. Richtig schwieriges Wetter wird am Mittwoch und Donnerstag erwartet. Das SMHI hat eine orangefarbene Warnung für Teile des nordöstlichen Skåne, den südlichen Bezirk Kalmar und große Teile von Blekinge herausgegeben. Dort werden starke Schneefälle und Winde erwartet.
Auch im hohen Norden ist es sehr kalt, obwohl es keine SMHI-Warnungen gibt. Allerdings hat der Zugbetreiber Vy die Züge zwischen Kiruna und Luleå am Dienstag gestrichen. "Es gibt keine Fahrzeuge, die bei minus 35 Grad fahren können, und wir tun dies für die Sicherheit der Fahrgäste", sagte Christer Berglund, Geschäftsführer von Vy, am Montagabend gegenüber TT.
Am Dienstagmorgen zwischen 7 und 8 Uhr herrschten in Nikkaluokta, westlich von Kiruna und östlich von Kebnekaise, -41,1 Grad. Nach Angaben des SMHI ist dies die bisher niedrigste Temperatur im Land in dieser Wintersaison. Zwei weitere Stationen meldeten am Dienstagmorgen Temperaturen unter 40 Grad: Karesuando hatte -40,9 Grad und Kvikkjokk-Årrenjarka -40,4 Grad.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle SVT