

Fotos ProRail.
Um die Sicherheit an Bahnübergängen zu erhöhen und vor allem um die Chancen zu erhöhen, "Rotfahrer" und "Slalomfahrer" zu erwischen, ohne Ermittlungspersonal (BOAs) an Bahnübergängen einzusetzen, werden nach einem erfolgreichen Versuch Kameras installiert. Diese Kameras ähneln den Kameras an Ampeln, die Rotlichtfahrer (und Geschwindigkeitsübertreter) erfassen.

Noch schnell an den sich schließenden Schranken vorbeifahren, während die Lichter des Bahnübergangs bereits blinken: Das war schon vorher nicht erlaubt, aber jetzt kann man auch geblitzt werden und ein Bußgeld bekommen.
Bußgelder werden bereits regelmäßig gegen Verkehrsteilnehmer verhängt, die rote Ampeln ignorieren, aber dazu waren Sonderermittlungsbeamte (buitengewone opsporingsambtenaars, BOAs) vor Ort erforderlich. In der vergangenen Periode wurden die Blitzer in Bunnik getestet, jetzt werden sie auch Bußgelder verhängen. Später sollen die Blitzer auch an anderen Bahnübergängen im ganzen Land aufgestellt werden.
Allzu oft überqueren Auto-, Moped-, Lkw- und Busfahrer einen Bahnübergang auch dann, wenn die roten Lichter blinken und die Schranken sich schließen. Um solchen lebensgefährlichen Aktionen Einhalt zu gebieten, hat ProRail in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft damit begonnen, Blitzer an Bahnübergängen zu installieren. Das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft hat Mittel für die Blitzer zur Verfügung gestellt. Ab Februar 2024 wird auch an Bahnübergängen mit der Überwachung durch Blitzer begonnen.
Lebensbedrohliche Aktionen
Für Autofahrer, Motorradfahrer und Lastwagen beträgt das maximale Bußgeld 280 Euro. Mopeds und Mofas können bei Verstößen mit einer Strafe von 190 Euro rechnen. Doch Bußgeldbescheide sind nicht das Ziel, erklärt Harro Homan, Regionaldirektor bei ProRail: "Die Missachtung der Bahnanlagen führt zu lebensgefährlichen Situationen. Wir wissen, dass Blitzer funktionieren: Bei einem früheren Versuch in Hilversum ging die Zahl der Verstöße nach sechs Monaten um 50 Prozent zurück. Dafür machen wir das. Die Blitzer bringen die Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern. Das macht die Bahn und die Straße sicherer."
Für die Bahnübergänge sind spezielle Kameras erforderlich, die in der letzten Periode getestet wurden. Dieses intelligente Kamerasystem analysiert die Bilder und speichert sie im Falle eines möglichen Verstoßes. Die Kamerabilder werden dann von unseren speziellen Ermittlungsbeamten gesichtet. Wenn bei einem Verstoß ein Nummernschild ins Blickfeld gerät, erhält der Fahrer über die Zentrale gerichtliche Inkassostelle (Centraal Justitieel Incassobureau, CJIB) ein Bußgeld nach Hause geschickt.
Die Kameras bringen die Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern. Das macht die Bahn und die Straße sicherer.
Die Gemeinde Bunnik ist nicht die einzige Gemeinde, in der ProRail die Installation von Radarkameras plant. Jetzt, da das System in Bunnik funktioniert, kann ProRail die Gespräche mit anderen Gemeinden fortsetzen. Etwa 40 Bahnübergänge sind betroffen. Jeder Bahnübergang und jede Verkehrssituation ist anders. Daher wird für jede Gemeinde und jeden Bahnübergang ein eigenes Konzept erstellt.
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