Die Europäische Kommission hat heute den Übergangspfad für das industrielle Mobilitätsökosystem der EU veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Aktionsplan, der von der Kommission gemeinsam mit nationalen und regionalen Behörden, Branchenvertretern, NGOs und anderen interessierten Kreisen entwickelt wurde.
Er benennt auf der Grundlage eines Bottom-up-Ansatzes die Herausforderungen, Möglichkeiten, Bedingungen und Maßnahmen, die von allen Parteien benötigt werden, um den ökologischen und digitalen Wandel zu vollziehen und die Widerstandsfähigkeit des Ökosystems im Einklang mit der aktualisierten Industriestrategie der EU zu verbessern.
Das Mobilitätsökosystem umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der Automobil-, Schienen-, Fluss- und Fahrradindustrie einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen und ist eng mit anderen industriellen Ökosystemen verknüpft. Sie beschäftigt 17,6 Millionen Menschen und erwirtschaftet einen Beitrag von etwa 1,2 Milliarden Euro zum BIP der EU (7,6 % des gesamten BIP der EU).
Die Veröffentlichung des Berichts markiert den Beginn des Prozesses der gemeinsamen Umsetzung mit den Stakeholdern, von denen erwartet wird, dass sie Verpflichtungen im Einklang mit den ermittelten Maßnahmen eingehen. Der Bericht wird außerdem allen interessierten Parteien bei einer Veranstaltung am 29. Februar 2024 in Brüssel vorgestellt (Programm und Anmeldeformular hier).
Die Kommission wird eine Plattform zur Unterstützung der Interessengruppen auf dem Übergangspfad einrichten, um diesen Prozess zu erleichtern und zu überwachen.
WKZ, Quelle EU-Kommission