Der Streik der SNCF-Lotsen, der am Donnerstagabend, dem 15. Februar, begann, wird voraussichtlich das ganze Wochenende andauern, an dem in Frankeich Winterferien sind. Auf den TGV-Linien ist mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen, wobei die Fahrten in die Skigebiete bevorzugt gefahren werden.
Drei Viertel der Zugbegleiter sollen laut SNCF an diesem Wochenende streiken. Der Zugverkehr ist seit Donnerstag 20 Uhr und bis Montag 8 Uhr stark beeinträchtigt.
• TGV INOUI: 1 von 2
• Ouigo: 1 von 2
• Ouigo Train Classique: normaler Verkehr
• Intercités Tag- und Nachtzüge: 1 von 2
• Eurostar: gestörter Verkehr
Die Zahlen sind regional sehr unterschiedlich. Die Priorität besteht darin, die Züge bevorzugt fahren zu lassen, die ausgebucht sind und in die Alpen (Frankreich und Schweiz) fahren. Mehr als 60 % der Züge auf der Strecke Paris - Bordeaux fallen dagegen aus.
Die streikenden Gewerkschaften sind der Ansicht, dass das Abkommen zur Beendigung der Krise, das Ende 2022 nach einem Streik am Weihnachtswochenende ausgehandelt wurde, nur schleppend umgesetzt wird. Sie fordern auch eine Neuverhandlung der Vereinbarung über das Ende der beruflichen Laufbahn.
Premierminister Gabriel Attal sagte: "Die Franzosen wissen, dass der Streik ein Recht ist, aber auch, dass Arbeiten eine Pflicht ist."
WKZ, Quelle SNCF, Le Monde