Die Kommission hat heute eine Investition von mehr als 425 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds genehmigt, um die erste Phase der Arbeiten zur Modernisierung der stadtübergreifenden Eisenbahnlinie zwischen Ost- und West-Warszawa zu finanzieren. Die erneuerte Strecke wird die Verbindungen zwischen einigen der wichtigsten polnischen Städte, wie Katowice und Białystok, verbessern und der polnischen Bevölkerung einen häufigeren und umfangreicheren Service bieten.
Elisa Ferreira, Kommissarin für Kohäsion und Reformen, sagte: "Dank der Kohäsionsfondsmittel wird die neue Infrastruktur die Häufigkeit und Kapazität der Zugverbindungen erhöhen, so dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein besseres Angebot zur Verfügung steht und unsere Umweltbilanz insgesamt verbessert wird. Die modernisierten Bahnstrecken und Bahnhöfe in Warszawa werden auch die Bahnverbindungen Polens mit dem Rest der EU verbessern und die Integration der Regionen in ganz Europa fördern."
Das im Rahmen des kohäsionspolitischen Programmplanungszeitraums 2014-2020 finanzierte Projekt umfasst die Modernisierung von Gleisanlagen, Oberleitungen, Telekommunikationseinrichtungen sowie der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Die Bahnhöfe werden modernisiert, und es werden Überführungen, Fußgängerbrücken und eine Fußgängerunterführung gebaut. Diese Einrichtungen werden es ermöglichen, dass Personenzüge auf bestimmten Abschnitten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h fahren können.
Die neue Eisenbahninfrastruktur wird niedrigere Wartungskosten und eine bessere Umweltbilanz gewährleisten - sie wird die Luft- und Lärmbelastung verringern und Unfälle einschränken.
Der Warschauer Knotenpunkt wird insgesamt ein wichtiges Bindeglied zwischen Polen und den europäischen Eisenbahnnetzen darstellen und ein zusammenhängendes Eisenbahnnetz in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) integrieren.
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WKZ, Quelle EU-Kommission