Die Dopravní podnik Ostrava a.s. (DPO) hat im Amtsblatt der Europäischen Union das Verfahren zur Lieferung und Wartung von bis zu 25 Großraumstraßenbahnen abgesagt (123024-2024).
Die Dopravní podnik Ostrava a.s. (DPO) hat im Amtsblatt der Europäischen Union das Verfahren zur Lieferung und Wartung von bis zu 25 Großraumstraßenbahnen abgesagt (123024-2024).
Gegenstand des öffentlichen Auftrags war die Lieferung und Wartung von 16 Großraum-Straßenbahnen desselben Typs. Gleichzeitig behielt sich der Auftraggeber das Recht vor, die Vertragsverpflichtung zu ändern und die Gesamtzahl der gelieferten Straßenbahnen um maximal 9 zusätzliche Großraum-Straßenbahnen desselben Typs zu erhöhen.
Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen. Es gab einen Beschwerdeführer.
Der DPO gab in einer Pressemitteilung die Absage des Wettbewerbs bekannt. Die Ausschreibung war von Anfang an mit einigen ungewöhnlichen Bedingungen verbunden, beispielsweise einer sehr kurzen Zeit für die Angebotsabgabe. Den Angaben im schriftlichen Bericht des Auftraggebers zufolge gingen laut Deník.cz zwei indikative Angebote ein: von der Škoda-Gruppe und von Stadler. An der elektronischen Auktion nahm aber nur Škoda teil, Stadler beteiligte sich nicht. In seiner Stellungnahme äußerte Stadler seine Enttäuschung über den Fortschritt und die ungewöhnlichen Anforderungen im Vergabeverfahren.
DPO gibt in der Pressemitteilung an, dass der Grund für die Stornierung Geldmangel sei und dass er den Kauf zunächst mit dem Aufsichtsrat und dem Stadtrat besprechen werde, um "besser auf aktuelle Finanzierungsmöglichkeiten reagieren und seine Abhängigkeit von Fördergeldern aus europäischen Fonds verringern" zu können.
Quelle EU-Amtsblatt, Deník