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Donnerstag, 18 April 2024 09:45

Tschechien: Prag schreibt Automatisierung der Metro-Linien C und D aus

Die Verkehrsgesellschaft der Hauptstadt Praha (Dopravní podnik hl. m. Prahy, akciová společnost) hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Züge und das Verkehrssystem zur Automatisierung der Linie C und der neuen Linie I.D im Wert ohne MwSt. von 85 980 000 000,00 CZK(3,4 Mrd. EUR) ausgeschrieben (229167-2024).

Die allgemeine Absicht des Auftraggebers ist die Schaffung und Lieferung eines neuen Verkehrssystems für die U-Bahn-Linien C und D, das zum vollautomatischen Betrieb in der UTO/GoA4-Automatisierungsstufe fähig ist, einschließlich insbesondere der Lieferung vollautomatischer U-Bahn-Züge für den Betrieb in der UTO/GoA4-Automatisierungsstufe, der Bahnsteigtüren (Platform Screen Doors, PSD) sowie stationärer und mobiler Teile der CBTC-Signalanlagen und aller anderen damit verbundenen Technologien (Teile des Verkehrssystems), die für den Betrieb vollautomatischer U-Bahn-Züge erforderlich sind.

Dazu gehören die Full-Service-Bereitstellung der neuen U-Bahn-Züge einschließlich des mobilen Teils der Signaltechnik während ihrer Grundlebensdauer (35 Jahre), die Full-Service-Bereitstellung der PSD (Platform Screen Doors) während ihrer Grundlebensdauer (25 Jahre) und die Wartung des stationären Teils der Signaltechnik und anderer Teile des Verkehrssystems in dem vom Auftraggeber festgelegten Umfang während ihrer Lebensdauer (25 Jahre).

Ziel dieser Ausschreibung ist es, eine Lösung für das Verkehrssystem zu finden, die den Vorstellungen, Bedürfnissen und Anforderungen des Auftraggebers so weit wie möglich entspricht und die Anforderungen an die Tätigkeit des Auftraggebers sowie alle gesetzlichen Bestimmungen beachtet.

Der Zeitraum ist ab 27/10/2025 mit einer Laufzeit von 35 Jahren und maximal einer Verlängerung angegeben.

Der Auftraggeber rechnet mit der Anwendung der Grundsätze der verantwortungsvollen öffentlichen Auftragsvergabe, wie dies auch bei allen anderen öffentlichen Aufträgen der Fall ist. Da es sich um ein Verfahren mit wettbewerblichem Dialog handelt, werden die Grundsätze der verantwortungsvollen öffentlichen Auftragsvergabe und ihre spezifische Einbeziehung in die Bedingungen für die Ausführung dieses öffentlichen Auftrags erst in der Verhandlungsphase des wettbewerblichen Dialogs festgelegt. Aus diesem Grund kann der öffentliche Auftraggeber sie in dieser Phase nicht nennen. Der öffentliche Auftraggeber sieht jedoch unter anderem eine Bewertung des Energieverbrauchs der Traktionsenergie vor.

Quelle Amtsblatt der Europäischen Union

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