Österreich: Wieder Personenverkehr im Gesäuse


Fotos Christian Michner.
Die Ennstalbahn verbindet die Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und Salzburg und liegt ziemlich genau im Zentrum von Österreich. Weithin ist die Bahnstrecke auch als Rudolfsbahn bekannt, wurde sie doch seinerzeit vom Bahnunternehmen Kronprinz Rudolf-Bahn erbaut. Im Mittelabschnitt der Bahn, darunter im Abschnitt durch den Nationalpark Gesäuse, wurde der Personenverkehr im Jahr 2009 auf die Straße verlagert.


Lediglich an Wochenenden in der Wandersaison verkehren ein bis zwei Zugpaare auf der Gesamtstrecke. Diese werden seit dem kleinen Fahrplanwechsel im Mai 2024 durch ein Wochenend-Zugpaar mit dem ungewöhnlichen Zuglauf Attnang-Puchheim - Stainach-Irdning - Selzthal - Admont - Hieflau verstärkt.
Da das Stiftsgymnasium Admont seither von seinen SchülerInnen und Lehrenden nicht mehr auf der Schiene erreicht werden kann und die Schule sich jahrelang dafür eingesetzt hat, das zu ändern, kommt es nun zu einem Umdenken. Wie die steirische Wochenzeitung "Der Ennstaler" berichtet, plant das Land Steiermark ab 2025 wieder eine morgendliche Personenzugverbindung nach Admont. Lt. Informationen der Wochenzeitung soll die Wiedereinführung bereits mit der Schienen-Infrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft (SchIG) und den ÖBB-Regionalmanagements für Steiermark und Oberösterreich vereinbart worden sein.
Die steirisch-kärnterische Tageszeitung "Kleine Zeitung" berichtet zudem von einer "Zusage für einen Takt in der Früh zwischen Selzthal und Admont" durch den ressortzuständigen steirischen Landesrat Anton Lang.
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