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Fotos NS.
Die NS plant, auch im Jahr 2026 Nachtzugverbindungen von Amsterdam Centraal nach Wien und Innsbruck zu betreiben. Derzeit handelt es sich derzeit um einen Nachtzug, der sich in Deutschland aufteilt, von wo aus ein Zugteil nach Innsbruck und einer nach Wien weiterfährt. NS sieht nun Möglichkeiten, daraus zwei separate Züge ab Amsterdam Central zu machen. Einen mit Endziel Wien und den anderen mit Endziel Innsbruck.
Die NS prüft derzeit die Möglichkeiten und wird die Pläne in der nächsten Zeit weiter ausarbeiten. Die NS hat bereits die erforderliche Anmeldung an die Behörde für Verbraucher und Markt (Autoriteit Consument & Markt, ACM) geschickt. Diese Anmeldung ist erforderlich, wenn das Unternehmen bis 2026 den internationalen Zug im Open acess betreiben will.
Die Behörde für Verbraucher und Markt (ACM) erhielt am 13. Juni 2024 eine Anmeldung von NS, um ab dem 14. Dezember 2025 einen frei zugänglichen Dienst auf der Strecke Amsterdam - Wien (1x täglich) anzubieten. Dies wird ein Nachtzug im Open Access sein. Eine gemeinsame Nutzung im Inland ist nicht zulässig.
Derzeit fährt der Zug von Amsterdam Central über Utrecht und Arnheim nach Innsbruck. Dies wird auch so bleiben.
Ab dem 14. Dezember 2025 (Fahrplan 2026) soll der Zug in Nürnberg nicht mehr geteilt werden (wie derzeit), sondern ein zweiter Zug soll dann von Amsterdam Centraal über Amersfoort Centraal und Deventer nach Wien fahren: Amersfoort Centraal – Deventer – Bad Bentheim – Rheine – Münster (Westf) Hbf – Hamm (Westf) Hbf – Passau Hbf – Wels Hbf – Linz Hbf – St. Pölten Hbf – Wien Meidling.
Die voraussichtlich zum Einsatz kommenden Fahrzeuge sind europäisch zugelassen. Es besteht aus einer Vectron Lokomotive, Triebzug und 4 Waggons, wie unten beschrieben:
• 1 DANI-Zuggarnitur: Neues österreichisches Nachtzug-Rollmaterial mit einem Schlafwagen (40 Betten), Minikabinen mit insgesamt 78 Betten, Liegewagen mit insgesamt 36 Betten, 96 Sitzplätzen und 4 Betten für Behinderte;
• 1 klassischer Schlafwagen (36 Betten);
• 2 Liegewagen. Jeder Liegewagen hat 28 normale Liegeplätze plus 2 Behindertenplätze;
• 1 Wagen mit 11 Abteilen mit je 6 Sitzplätzen (insgesamt 66)
Zugbetreiber können zugangsoffene Dienste anbieten, sofern diese Dienste das wirtschaftliche Gleichgewicht einer Konzession nicht gefährden. Zugbetreiber, die Dienste mit offenem Zugang anbieten möchten, müssen dies melden, woraufhin die ACM die Meldung veröffentlicht. Interessierte Parteien (Konzessionsinhaber und Konzessionsgeber) können innerhalb eines Monats nach der Meldung bei der ACM beantragen, zu prüfen, ob das wirtschaftliche Gleichgewicht gefährdet ist, wenn sie ausreichende Hinweise darauf haben.
Derzeit bietet die NS zusammen mit internationalen Partnern täglich zwei Nachtzüge von Amsterdam Central nach Wien/Innsbruck und nach Zürich an. Zwei Nachtzüge aus der Gegenrichtung kommen jeden Morgen in Amsterdam Centraal an.
WKZ, Quelle NS, ACM