

Fotos Newag, PKP intercity.
Innerhalb von zweieinhalb Jahren werden die ersten Hybridtriebzügen (hybrydowych zespołów trakcyjnych, HZT) in die Flotte von PKP Intercity aufgenommen. Die vom Verkehrsunternehmen bestellten Fahrzeuge werden es ihm ermöglichen, sein Angebot auf nicht-elektrifizierten Strecken zu erweitern, was unter anderem den Einwohnern der Regionen Zamojszczyzna, Podlasie und Podkarpacie zugute kommen wird.


Am 5. Juli 2024 unterzeichnete die PKP Intercity SA mit der NEWAG SA einen Vertrag über die Lieferung von 35 Hybridtriebzügen. Dies ist der größte Kauf in der Geschichte des Unternehmens in Bezug auf die gleichzeitig erworbenen Triebzüge. Der Wert des Auftrags beläuft sich auf über 3,3 Mrd. PLN (770 Mio. EUR). Die Auslieferung der ersten beiden Fahrzeuge wird innerhalb von 30 Monaten nach Vertragsabschluss erfolgen.
"Dies ist eine historische Transaktion für PKP Intercity. Ein großer Moment vor allem für diejenigen, die diese Züge fahren werden. Wir reagieren damit auf die Nachfrage nach komfortablen Fahrten in unseren Zügen aus kleineren Städten in Podlasie, Lubelszczyzna und Podkarpacie. Die heute mit NEWAG unterzeichnete Vereinbarung ist ein weiterer Schritt in Richtung Investitionen in rollendes Material, um PKP Intercity auf die Liberalisierung des Verkehrs vorzubereiten. Die bisherige Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrsunternehmen und dem in Nowy Sącz ansässigen Hersteller war sehr erfolgreich, so dass man davon ausgehen kann, dass auch das Projekt der Triebzüge mit zwei Antrieben ein weiterer Erfolg sein wird", sagte Infrastrukturminister Dariusz Klimczak.
Vorteile für die Fahrgäste und das Verkehrsunternehmen
Im Einklang mit der neuen Entwicklungsrichtung will PKP Intercity seinen Fahrzeugpark um möglichst viele elektrische Triebzüge erweitern. Derzeit verfügt das Unternehmen über fast 90 elektrische Triebzüge. Die Bestellung von 35 Hybridtriebzügen wird nicht nur den Komfort für die Fahrgäste erhöhen, sondern auch die Betriebskosten für das Unternehmen optimieren.
Die Fahrzeuge werden auf Inlandsstrecken in der Kategorie InterCity eingesetzt, wodurch sich die Fahrzeiten der derzeit mit Elektro- und Diesellokomotiven betriebenen Züge verkürzen. Sie werden mit dem Sicherheitssystem ETCS und Dieselmotoren ausgestattet sein, die den neuesten Emissionsstandards entsprechen.
Die neuen Fahrzeuge bieten Platz für 178 Fahrgäste (154 Plätze in der zweiten Klasse und 20 in der ersten Klasse). Die Fahrzeuge werden mit 4 Sitzen für Menschen mit Behinderungen und deren Betreuer ausgestattet sein. Außerdem werden 8 Fahrradständer vorhanden sein. Darüber hinaus können die Fahrgäste das gastronomische Angebot der Automaten nutzen.
Die Anschaffung der neuen Züge ermöglicht die Ausweitung des Verkehrsangebots auf nicht elektrifizierten Strecken. Die Einwohner von Hajnówka, Zamość, Hrubieszów, Mielec, Zagórz, Krosno, Jasło, Nysa, Jelenia Góra, Gorzów Wielkopolski und Chojnice werden unter anderem die Verbindungen nutzen können. Fernverkehrsverbindungen werden schließlich auch Ostrołęka und Łomża bedienen.
WKZ, Quelle Ministerstwo Infrastruktury