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Montag, 04 Juni 2018 11:40

Schweden: Erhöhte Auftragsverantwortung für internationale Kabotage-Transporte

Die schwedische Regierung hat strenge Regeln für Auftraggeber von internationalen Fracht- und Busdiensten und sogenannten Kabotagetransporten beschlossen, die zum 01.07.18 in Kraft treten sollen. Die Entscheidungen sind Teil der Bemühungen um Ordnung im Transportmarkt.

Das Parlament hat den Vorschlag der Regierung für eine verschärfte Kundenverantwortung bei der Beauftragung von Transportmitteln angenommen. Dies setzt die ausdrückliche Verpflichtung eines Bestellers voraus, der einen Beförderer beauftragt, zu prüfen, ob das Unternehmen berechtigt ist, den Transport durchzuführen. Außerdem kann ein Kunde auch haftbar gemacht werden, wenn eine nicht erlaubte Sendung in mehreren Phasen verkauft wurde. Die Regierung hat nun auch beschlossen, die Kundenverantwortung auf den internationalen Transport und den sogenannten Kabotageverkehr auszudehnen.

Die Regierung hat außerdem beschlossen, den Zollbeamten mehr Befugnisse zu gewähren, um gegen Kabotagetransporte vorzugehen. Die Zollbeamten haben nun die Möglichkeit, Sanktionen für Verstöße gegen Bestimmungen des Kabotageverkehrs zu verhängen und die Weiterfahrt des Fahrzeugs zu verhindern. Kabotage ist die Beförderung von Personen oder Gütern innerhalb der Landesgrenzen durch eine in einem anderen Land registrierte Gesellschaft.

WKZ, Quelle Regeringskansliet

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Letzte Änderung am Sonntag, 03 Juni 2018 12:25

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