Die Europäische Kommission hat gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung die Übernahme der gemeinsamen Kontrolle über die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft ("HHLA") durch die luxemburgische SAS Shipping Agencies Services S.à.r.l. ("SAS Lux") und die deutsche HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH ("HGV") genehmigt.
Die Transaktion betrifft in erster Linie die Bereiche Containerterminal-Dienstleistungen sowie Hafentransport und -logistik.
Die Kommission kam zu dem Schluss, dass der geplante Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da er sich nur begrenzt auf den Wettbewerb in den Märkten auswirkt, in denen die Unternehmen tätig sind. Die Kommission hat die vertikalen und horizontalen Aspekte des Zusammenschlusses geprüft und kam zu dem Schluss, dass keine Abschottung droht und auch keine anderen wettbewerbsrechtlichen Bedenken bestehen, da es genügend Wettbewerber gibt, die den Zugang zu den betreffenden Dienstleistungen und zu den nordeuropäischen Häfen sicherstellen. Das angemeldete Vorhaben wurde nach dem üblichen Fusionskontrollverfahren geprüft.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Generaldirektion Wettbewerb der Kommission im öffentlichen Fallregister unter der Nummer M.11302.
WKZ, Quelle EU-Kommission