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Dienstag, 26 Juni 2018 16:38

Österreich: Entgleister Zug fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit

Im Bereich Völlerndorf ist es am Morgen des 26. Juni zu einem Unfall der Mariazellerbahn gekommen. Die Doppelgarnitur von Mariazell kommend fuhr in Richtung St. Pölten. Aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist die vordere Garnitur entgleist, die hintere Garnitur ist auf die vordere aufgefahren. Der Rettungseinsatz ist abgeschlossen.

Nach Angaben der Rettungskräfte sind drei Personen schwer verletzt, 31 weitere leicht verletzt. Der Lokführer und das weitere Zugpersonal werden derzeit vom Kriseninterventionsteam betreut.

Ob es zu der Überschreitung der in diesem Bereich zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch technisches oder menschliches Versagen gekommen ist, ist Gegenstand der derzeitigen Untersuchungen.

Wir bedauern den Unfall zutiefst und entschuldigen uns aufrichtig bei allen Fahrgästen, den Verletzten und deren Angehörigen, Familien und Freunden.

Die Strecke zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und Hofstetten-Grünau ist bis auf weiteres gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Persönliche Gegenstände der Fahrgäste werden derzeit aus dem Zug geborgen und können ab morgen bei der Polizeistation Ober-Grafendorf abgeholt werden. Dort wurde eine Notfallhotline unter 059 133 3160 eingerichtet.

Besorgte Angehörige können sich beim Landesklinikum Melk (+43 2752/90040) und Universitätsklinikum St. Pölten (+43 2742/90040) melden.

Selbstverständlich steht auch die NÖVOG jederzeit für Betroffene und deren Angehörige für Rückfragen, Auskünfte und Hilfestellung bereit (+43 2742 360 990-12). Wir danken den Rettungskräften und Helferinnen und Helfern vor Ort für ihren schnellen Einsatz.

Pressemeldung NÖVOG

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Letzte Änderung am Dienstag, 26 Juni 2018 16:44

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