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Mittwoch, 27 Juni 2018 12:07

Europäische Union: Kommission veröffentlicht bisher umfangreichste Studie zu den "Missing Links"

Die EU-Kommission hat eine Studie unter dem etwas sperrigen Namen: „Comprehensive analysis of the existing cross-broder rail transport connections and missing links on the internal EU borders“ im Internet veröffentlicht. Offiziell vorgestellt wird die Studie im Oktober im Rahmen der „European Week of Regions and Cities“. Es geht nicht weniger als um eine erste systematische Untersuchung bestehender Lücken im grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

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Grenzübergänge mit Personenverkehr (grün), nur Güterverkehr (gelb) und ohne Betrieb (rot). Quelle EU.

Ich begrüße die Veröffentlichung daher ausdrücklich. Diese Studie ist ein weiterer Baustein dafür, den bestehen Flickenteppich an fehlenden grenzüberschreitenden Verbindungen in der EU nachhaltig zu stopfen.

Die Bedeutung unterstreicht die Studie mit neuen Zahlen abermals: Gerade einmal 44% der Bevölkerung, die in Grenzregionen wohnt, hat einen Zugang zum Eisenbahnverkehr.

Verbesserungen im grenzüberschreiten Verkehr würden also auch dabei helfen, einen weiteren Missstand zu korrigieren. Dafür bedarf es weiterhin eines Paradigmenwechsels in der Förderpolitik.

So stellt die Studie ebenso fest, dass die Lücken nicht auf den besonders förderwürdigen Transeuropäischen Netzen liegen. Es ist aber nicht ausschließlich eine Geldfrage. Die Studie schaut über den Tellerrand hinaus und thematisiert ebenso andere Aspekte wie bspw. die Rolle der Aufgabenträger. 

Newsletter Michael Cramer

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