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Freitag, 29 Juni 2018 08:35

Frankreich: Zweite Tunnelmachine für den Grand Paris Express eingesetzt

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Fotos Demathieu Bard.

Nach der Ankunft der Tunnelbohrmaschine Steffie-Orbival im Februar wurde auf der Baustelle der künftigen Linie 15 südlich des Grand Paris Express am 26. Juni eine zweite Tunnelbohrmaschine mit dem Namen Malala zu Ehren der Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai eingesetzt. Das Projekt wird von einem Konsortium durchgeführt, das sich unter der Führung von Demathieu Bard aus Implenia, Pizzarotti, NGE und Atlas Fondations zusammensetzt.

Das Lot T2C ist ein 7 km langer Abschnitt zwischen Noisy-Champs und Bry-Villiers-Champigny, der aus zwei Tunneln von 4,7 km und 2,2 km Länge besteht, die von zwei Tunnelbohrmaschinen gegraben werden. Die erste TBM begann im April und die zweite wird im September ihre Arbeit aufnehmen. Die Tiefbauarbeiten umfassen den Bau von drei Hauptkonstruktionen, den Anfahr- und Ausfahrschächten der Tunnelbohrmaschine sowie sieben Lüftungs- und Entlastungsschächten.

Im Zeichen der beruflichen Integration und Ausbildung hat Demathieu Bard zehn Umschülern und Arbeitslosen ermöglicht, in ein lohnendes und angepasstes Arbeitsumfeld zurückzukehren. Parallel dazu hat die Gruppe Partnerschaften mit Schulungszentren in der Region Paris geschlossen. Acht Piloten und 36 Tunnelbohrmaschinenführer wurden ausgebildet und schlossen sich den Teams des Unternehmens auf den Baustellen des Grand Paris Express an. Derzeit arbeiten 329 Mitarbeiter an dem Projekt, davon 121 leitende Kräfte und 208 Mitarbeiter. Die Auslieferung der Arbeiten ist für 2021 geplant.

Das Gesamtprojekt Grand Paris Express, einem sich in mehreren Schleifen um Paris ziehenden automatischen Metro-Netz mit 200 km Strecke, 68 Bahnhöfen und sieben Technikzentren soll mit 35 Mrd. Euro und 21 Tunnelbohrmaschinen bis 2030 fertig werden.

WKZ, Quelle Demathieu Bard

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Letzte Änderung am Freitag, 29 Juni 2018 08:42

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