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Montag, 02 Juli 2018 07:10

Spanien: Neue Führungskräfte für Renfe, Adif und Carreteras

Der spanische Ministerrat hat am 29.06.18 auf Vorschlag des neuen Ministers für öffentliche Arbeiten, José Luis Ábalos, die Ernennung von Isaías Táboas Suárez als Nachfolger von Juan Alfaro Grande zum Präsidenten der Renfe, Isabel Pardo de Vera Posada als Nachfolgerin von Juan Bravo Rivera zur Präsidentin von Adif und Francisco Javier Herrero Lizano als Nachfolger von José Luis Ábalos zum Generaldirektor der Carreteras genehmigt.

Isaías Táboas Suárez, Präsident der Renfe

Geboren am 2. März 1958 in Valencia und wohnhaft in Barcelona, hat er einen Abschluss in Geschichte, ein Aufbaustudium für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule ESADE und eines für Marketing-Management bei der Wirtschafts-Hochschule EADA absolviert. Er hat seine berufliche Laufbahn zwischen der öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft entwickelt. Im öffentlichen Sektor war er Staatssekretär für Verkehr (2010-2011), Generalsekretär der Präsidentschaft der Generalitat de Catalunya (2006-2010) und Direktor des Kabinetts des Industrieministers (2004-2006). Zuvor war er Direktor für Kommunikation und institutionelle Beziehungen bei Renfe und Delegierter für Kulturerbe und Städtebau in Katalonien und Aragonien (1991-1996). Im privaten Bereich war er mit der Universitat Oberta de Catalunya in mehreren Positionen verbunden. Aktuell war er Vorsitzender des Verlagsrates von Observatorio de las Ideas sowie Gründungspartner von Global Transport Register SL und Global Line SL.

Isabel Pardo de Vera Posada, Präsidentin von Adif

Geboren 1975 in Lugo, hat sie ihr Studium als Bauingenieurin an der Universität von A Coruña abgeschlossen und ihre Ausbildung in Managemententwicklung und Infrastrukturmanagement abgeschlossen. Nachdem sie in der Privatwirtschaft als Ingenieurin und Beraterin für Eisenbahn- und Straßeninfrastrukturprojekte tätig war, kam sie 2007 über eine Ausschreibung zu Adif. Bis 2015 war sie als Bauleiterin, Infrastrukturmanagerin und Bereichsleiterin für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Galizien tätig. Danach beantragte sie eine Beurlaubung bei Adif und wurde Direktorin für Mobilität und Infrastruktur des Komitats von Pontevedra. Im Juni 2016 kehrte sie zur Eisenbahngesellschaft zurück und kombinierte die Position der Generaldirektorin für Betrieb und Bau von Adif mit der der Generaldirektorin von Adif Alta Velocidad, die sie bisher innehatte.

WKz, Quelle Ministerrat

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