english

Dienstag, 10 Juli 2018 07:08

Schweden: Fährt EQT Hector Rail kaputt?

Wie das gewöhnlich immer gut informierte schwedische Lokführerforum Lokfoaren berichtet, ist Hector-Rail-Gründer Ole Kjörrefjord als Vorstandsmitglied zurückgetreten.

Der 62-Jährige sagte dem Blog über seine Abreise: "Meine Rolle machte keinen Spaß mehr. Als EQT im Herbst 2014 Hector Rail übernahm und einen neuen Vorsitzenden ernannte, verlor ich meine Lieblingsrolle - als Mentor und Anlaufstelle für einen CEO (Mats Nyblom), der Unternehmer und der ultimative Manager der Entwicklung des Unternehmens gegenüber den Eigentümern war. Als eine Konzernstruktur mit Hector Rail AB, GB Railfreight und den deutschen Betrieben in einer separaten Tochtergesellschaft gebildet wurde und der Vorstand zu einem klareren Konzernvorstand wurde, verlor ich fast jeden engen Kontakt mit dem Geschäft, das mein früheres Engagement begründet hatte."

Es waren Mats Nyblom und Ole Kjörrefjord, die Hector Rail vor 14 Jahren gründeten. Nyblom verließ das Unternehmen im Dezember 2016, als er als CEO zurücktrat. Danach wurde es für Hector Rail turbulent. Mehrere Leute auf hohen Posten wurden ersetzt oder nicht mehr eingesetzt.

Ole Kjörrefjord möchte nicht kommentieren, was seit der Übernahme durch EQT passiert ist. "Leider gibt es keine kurze und einfache Antwort auf die Änderungen, die Hector Rail seit Herbst 2014 durchgemacht hat, daher beantworte ich diese Frage nicht. Ich bin jedoch der Ansicht, dass der Schienengüterverkehr in Schweden und im übrigen Europa noch immer große Entwicklungschancen hat und dass der Staat als Eigentümer des größten Unternehmens eine wichtige Rolle bei der Erzielung einer besseren Kapitalrendite und einer größeren Entwicklung in der Branche spielt."

Neben seiner Tätigkeit bei Hector Rail hat Ole Kjörrefjord unter anderem Erfahrung bei Euromaint und der Beratungsfirma McKinsey.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Lokfoaren

Zurück

Nachrichten-Filter