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Freitag, 20 Juli 2018 11:14

Alstom: Gestiegener Auftragseingang und Umsatz bestimmen Ergebnisse für das 1. Quartal 2018/19

Im ersten Quartal 2018/19 (01.04. bis 30.06.2018) verzeichnete Alstom einen Auftragseingang von 2,6 Mrd. Euro gegenüber 1,9 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum (+38 %, +42 % organisch), darunter für das fahrerlose Stadtbahnsystem für Montreal, weitere Straßenbahnen Citadis Dualis in Frankreich, einen langfristigen Wartungsvertrag für Rollmaterial und Signaltechnik für die Metro Sydney, ein Zugbeeinflussungssystem in Norwegen und Citadis-Straßenbahnen für Frankfurt. Mit 35,5 Mrd. Euro zum 30.06.2018 und einem Anteil von rund 30 Prozent an Service-Aufträgen bietet der Auftragsbestand einen guten Ausblick über zukünftige Umsätze.

Der Konzernumsatz betrug 2,0 Mrd. Euro gegenüber 1,8 Mrd. Euro im ersten Quartal 2017/18, ein Plus von 14% (17% organisch). Die Einnahmen umfassten vor allem Systemprojekte im Nahen Osten, PRASA in Südafrika und die Lieferung von Regionalzügen in Italien. Für das Geschäftsjahr 2018/19 werden ein Umsatz von rund 8 Mrd. Euro und eine bereinigte operative Marge von bis zu 7% erwartet. Mittelfristig sollte Alstom das Marktwachstum weiterhin übertreffen, seine Profitabilität schrittweise verbessern und seine Cash-Generierung verbessern, mit möglicher Volatilität über kurze Zeiträume.

Alstom, das zuvor 33% des Kapitals von TMH hielt, verstärkte seine Beteiligung um einen Anteil von 20%, der von TMH und Locotech gehaltenen wurde. Diese Transaktion stellt eine Investition von 115 Mio. Euro dar und wurde am 29. Juni 2018 abgeschlossen.

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Das Projekt von Alstom zur Fusion mit den Aktivitäten von Siemens Mobility, einschließlich der Bahntraktion, hat in den letzten Monaten wichtige Schritte unternommen. Alstom und Siemens haben am 8. Juni 2018 gemeinsam bei der Europäischen Kommission die Genehmigung des Vorhabens im Rahmen des Fusionskontrollverfahrens beantragt. Am 13. Juli nahmen Alstom und Siemens die Entscheidung der Europäischen Kommission zur Kenntnis, eine eingehende Untersuchung des geplanten Zusammenschlusses einzuleiten. Die Einleitung einer solchen eingehenden Untersuchung ist für Transaktionen dieser Größenordnung völlig normal und greift dem Ergebnis des Verfahrens in keiner Weise vor.

Am 17. Juli stimmten die Aktionäre von Alstom der geplanten Zusammenführung von Alstom mit den Aktivitäten von Siemens Mobility zu. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen.

WKZ, Quelle Alstom

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