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Montag, 21 August 2017 12:00

Österreich: Zentralverband Spedition & Logistik begrüßt Breitspurbahnverlängerung nach Österreich

Der Präsident des Zentralverbandes, Mag. Wolfram Senger-Weiss, begrüßt anlässlich der Präsentation einer Machbarkeitsstudie die klaren Worte von Infrastrukturminister Jörg Leichtfried zur Verlängerung der Transsib-Breitspurbahn für Güterverkehr bis in den Raum Wien / Niederösterreich. „Der volkswirtschaftliche Mehrwert einer Verlängerung der Breitspur bis nach Österreich ist evident und eine langjährige Forderung des Zentralverbandes Spedition & Logistik. Sehr erfreulich, dass auch die aktuelle Deloitte-Studie zu diesem Schluss kommt und Infrastrukturminister Leichtfried Österreich zur Logistikdrehscheibe Europas machen möchte.

Für die nächste Bundesregierung heißt das, Nägel mit Köpfen zu machen und einen klaren Logistikschwerpunkt im Interesse des heimischen Wirtschaftsstandortes zu setzen“, so Senger-Weiss. Derzeit würden sich Nachbarländer wie Deutschland, die Slowakei oder Ungarn aktiver für neue Logistikprojekte starkmachen. Jetzt sei es Zeit vom Planen zum Handeln überzugehen.

Wertschöpfung Logistikstandort Österreich

Österreich ist bereits heute ein wesentlicher Logistikstandort für Zentral-, Südost- und Osteuropa. 11.000 Unternehmen beschäftigen unmittelbar 160.000 Personen mit einem Umsatz in Höhe von 33,6 Mrd. EUR. Darin enthalten ist eine direkte Wertschöpfung in Höhe von 8,6 Mrd. EUR (Quelle:IWI). Jeder Beschäftigte der österreichischen Logistikwirtschaft sichert bis zu 3,50 Arbeitsplätze in der österreichischen Volkswirtschaft. Jeder Euro an Wertschöpfung der Logistikbranche in Österreich sichert bis zu 4,11 Euro an Wertschöpfung in Österreichs Wirtschaft. Auch im internationalen Ranking der Weltbank (LPI) liegt Österreich auf dem sehr guten Platz 7.

Die Verlängerung der Breitspurbahn sei auch angesichts der enormen Investitionen seitens Chinas in die neue Seidenstraße OBOR (One Belt One Road) eine historisch einmalige Chance, aktiv von diesen Handelsströmen zu profitieren. Senger-Weiss: „Österreich könnte damit als Binnenland seinen eigenen Handelsplatzt schaffen – einen sogenannten Dry Port - und sich damit ein Stück des immer größer werdenden Handelsvolumens mit Asien sichern“.

Pressemeldung Zentralverband Spedition & Logistik 

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