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Mittwoch, 01 August 2018 07:00

Europäische Union: Sechs Firmen wegen Beteiligung am Bau der Krim-Brücke in Sanktionsliste aufgenommen

Die Europäische Union hat am 31.07.18 sechs russischen Unternehmen wegen ihrer Beteiligung am Bau der neuen Straßen- und Eisenbahnbrücke, die Russland mit der annektierten Halbinsel Krim verbindet, Vermögenssperren auferlegt. Die Brücke im Wert von 3,6 Mrd. USD über die Straße von Kerč stellt nach Auffassung der EU eine Verletzung der Souveränität der Ukraine dar.

Zu den sechs in der heutigen Erklärung des Rates der Europäischen Union genannten Unternehmen gehören die Bauunternehmen PJSC Mostotrest und CJSC VAD, ferner das Ingenieurbüro GPSM, Zaliv Shipyard und die Baukonzerne SGM und Stroygazmontazh Most OOO.

Im Rahmen der Maßnahmen werden sämtliche Vermögenswerte dieser Organisationen in der EU eingefroren, und Personen und Einrichtungen in der EU dürfen ihnen keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. "Durch ihre Handlungen haben sie die Festigung der Kontrolle Russlands über die rechtswidrig annektierte Krim unterstützt und dadurch die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine weiter untergraben", heisst es von Seiten der EU.

Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin begrüßte die zusätzlichen Sanktionen. Sie seien eine "wichtige Warnung auch für europäische Unternehmen, nicht denselben rutschigen Weg zu gehen", schrieb Klimkin auf Twitter.

WKZ, Quelle Reuters, EU-Rat

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Letzte Änderung am Mittwoch, 01 August 2018 07:41

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