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Montag, 10 September 2018 18:46

Gmunden

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Im oberösterreichischen Gmunden bestand bis vor kurzem eine recht bahntechnisch recht kuriose Situation. Die meterspurige Straßenbahn führte vom Bahnhof bis in die Altstadt. Wenige hunderte Meter nach dem Gleisende begann jenseits des Traunflusses eine ebenfalls meterspurige elektrififzierte Schmalspurbahn, die Traunseebahn von Gmunden nach Vorchdorf-Eggenberg.

Sowohl bei der Straßenbahn als auch bei der Traunseebahn handelte es sich um eher überalterte Betriebe, die eher historische Lokalbahnromantik als Aspekte zeitgemäßen Personennahverkehrs signalisierten.

Seit Anfang September ist alles anders. Die Streckenlücke wurde geschlossen. In den Betrieb wurde mit nicht zuletzt unter Zuschuss von Bundes- und Landesmitteln kräftig investiert. Heute verkehren angemessen vertaktet keine altbrauchbaren Tramway- und Lokalbahngarnituren sondern neu beschafte Niederflurgelenktriebwagen von Vossloh.

Dem Verkehrsfreund fallen zwei Schmankerln auf:
• Die Ausweiche werden fast durchwegs im Linksbetrieb befahren - ausser dort, wo kein separates Gleisbett vorhanden ist
• Die alte Straßenbahn war eingleisig mit Ausweichen angelegt. Die erwähnte Gleislücke bestand im Bereich der historischen Altstadt. Just dort war es möglich, die Strecke nun zweigleisig zu errichten.

Dieter Zoubek konnte sich am 7. September 2018 davon überzeugen, dass die Bevölkerung das Nahverkehrsangebot rege annimmt. Oder lag das doch daran, dass bis Mitte September kein Fahrpreis eingehoben wird?

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